24. Juni 2019 | 18:52 Uhr

Mars Rover © Handout / NASA / AFP

Entdeckung von Mars Rover

Ist das ein Indiz für Leben am Mars?

Das Vorkommen des Gases kann auf die Existenz von mikrobiologischem Leben hinweisen.

Der Nasa-Rover "Curiosity" ist auf dem Mars auf eine ungewöhnlich hohe Konzentration an Methan-Gas gestoßen - was ein Indiz für Leben auf dem Roten Planeten sein könnte. Ein Laser-Spektrometer habe in der vergangenen Woche die Menge von 21 Teilen pro einer Milliarde gemessen, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit.

Dies sei die höchste jemals gefundene Methan-Konzentration der bisherigen Mission des Roboters "Curiosity". Die Messung verblüffte die Wissenschafter, sie lässt aber noch viele Fragen offen. Es gebe auf Grundlage der bisherigen Messungen beispielsweise keine Möglichkeit, zu sagen, ob das Methan biologischen oder geologischen Ursprungs sei, sagte Nasa-Vertreter Paul Mahaffy.

Existenz von k

Der Mars-Rover "Curiosity" ist bereits häufig auf Methan gestoßen, seit er im August 2012 nach einer mehr als achtmonatigen Reise durchs All auf dem Planeten landete. Das Vorkommen des Gases kann auf die Existenz von mikrobiologischem Leben hinweisen. Eine Theorie ist dabei, dass das Methan aus unterirdischen Speichern freigegeben wird, die von uralten Lebensformen geschaffen wurden.

Da der Mars anders als die Erde keine aktiven Vulkane besitzt, ist es auch möglich, dass Methan bei einem geologischen Prozess freigesetzt wird. Das farb- und geruchlose Gas entsteht bei Reaktionen zwischen Gesteinen und Wasser.

Die Nasa kündigte an, weitere Messungen vorzunehmen und die bisherigen Ergebnisse zu analysieren. Zudem wollen die Wissenschafter mit anderen Forschern zusammenarbeiten, um die Daten auszuwerten.
 

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6

Nebel, sonst sehr sonnig, 5/16°

Zwischenhocheinfluss sorgt zum Start in die neue Arbeitswoche zunächst für überwiegend sonniges Wetter. Allerdings können sich vor allem im westlichen Donautal, im Süden sowie generell in inneralpinen Becken und Tälern lokale Frühnebel zäh halten. Im Laufe des Nachmittags ziehen schließlich von Norden zunehmend dichtere Wolken auf und auch im Südosten muss sich die Sonne den Himmel immer öfters mit Wolken teilen. Die vorherrschende Windrichtung ist Nordwest bis Nord. Aus dieser weht der Wind schwach, in Ober- und Niederösterreich stellenweise mäßig. 0 bis 11 Grad in der Früh. Mit 11 bis 22 Grad sind die Tageshöchsttemperaturen erreicht.
mehr Österreich-Wetter