07. März 2014 | 13:44 Uhr

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Kalifornien

Schlimmste Dürre seit 500 Jahren

In Kalifornien geht langsam das Wasser aus. Bauern sind am verzweifeln: Das Vieh stirb, die Früchte trocknen aus.

Noch immer kämpft der US-Bundesstaat Kalifornien mit akutem Wassermangel. Seit Monaten hat es in vielen Teilen des Sonnenstaates nicht mehr geregnet. Jetzt steht fest: 2014 wird das trockenste Jahr seit es Wetteraufzeichnungen gibt.

Früchte vertrocknen - Lebensmittel werden teurer:
Weil die Bauern kein Wasser mehr für ihre Felder haben, vertrocknet die Ernte. Avocados werden voraussichtlich völlig ausfallen. Viele andere Produkte dürften erheblich teurer werden. Kaflifornien produziert die Hälfte aller Nüsse, Obst- und Gemüsesorten für die USA. Präsident Barack Obama hat den betroffenen Landwirten Hilfe in Form von 160 Millionen US-Dollar zugsagt. Die Schäden dürften aber in die Milliarden gehen, auch weil das Vieh auf den Feldern verdurstet oder aufgrund von Grasmangel verhungert.

Das Satellitenbild zeigt den Schneemangel im Vergleich zum Vorjahr:

Kalifornien2.jpg © AFP

 

Auch Menschen sind gefährdet:
Schon im Jänner wurde der Notstand für die Region San Francisco ausgerufen: die Wasserreservoirs waren damals bereits halb leer, die Gefahr von Busch- und Waldbränden enorm hoch. Immer wieder mussten Feuerwehren mithilfe von Flugzeugen und Hubschraubern die Flammen löschen, um angrenzende Häuser zu schützen.
Im Skigebiet der Sierra Nevada fehlen 80 Prozent der üblichen Schneedecke. Die Pisten sind braun, ans Skifahren ist gar nicht zu denken. In ein paar Wochen wären die Bauern wieder auf das Schmelzwasser aus den Bergen angewiesen gewesen.

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In den Niederungen Nebel, sonst Sonne, -10/1°

Hoher Luftdruck ist zur Wochenmitte in Österreich wetterbestimmend. Damit scheint die Sonne in den meisten Landesteilen von einem nahezu wolkenlosen Himmel. Lediglich im Osten, am Alpenostrand, in Unterkärnten sowie auch in der Südoststeiermark gibt es zunächst lokale Nebel- oder Hochnebelfelder von unterschiedlicher Beständigkeit. Der Wind aus Ost bis Süd weht im östlichen Flachland, im Wiener Becken sowie auch generell an der Alpennordseite mäßig bis lebhaft. Die Tageshöchsttemperaturen in den Niederungen im Osten minus 5 bis plus 2 Grad. In mittleren Höhenlagen im Westen werden bis 9 Grad erreicht. Heute Nacht: Abseits der typischen Nebelgebiete verläuft die Nacht auf Donnerstag in weiten Teilen wolkenlos und klar. In den Niederungen, vor allem aber im Norden und Osten, im Waldviertel sowie verbreitet im Burgenland breiten sich bis zum Morgen wieder Nebel und Hochnebel aus. Der Wind kommt aus Ost bis Süd und weht im Osten anfangs noch mäßig. Die Temperaturen umspannen in der Nacht minus 15 bis minus 2 Grad.
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