23. Oktober 2019 | 10:07 Uhr

Unwetter Kumberg bei Graz © Daniel Loretto/www.danielloretto-fotografie.at

Heftige Überschwemmungen

Drei Vermisste nach Unwettern in Katalonien

Überschwemmungen und Sturm auch auf Mallorca.

Barcelona/Palma de Mallorca. In Spanien werden nach heftigen Unwettern mindestens drei Menschen vermisst. Besonders schwer betroffen von Starkregen und Gewittern waren die Region Katalonien im Nordosten des Landes und die Balearen mit der Urlaubsinsel Mallorca.
 
In der Region von Conca de Barbera in der katalanischen Provinz Tarragona suchten Einsatzkräfte nach einer Mutter und ihrem Kind, berichtete das spanische Fernsehen. Wassermassen hätten ihren Bungalow mitgerissen, nachdem ein Fluss über die Ufer getreten war. Ein weiterer Mensch werde in der Gemeinde Arenys de Munt in der Provinz Barcelona vermisst, teilte die örtliche Feuerwehr auf Twitter mit. Die Person soll ebenfalls in den Wassermassen verschwunden sein. Nach Angaben des Zivilschutzes mussten in Katalonien zahlreiche überflutete Straßen gesperrt werden.
 
Auch auf Mallorca und Ibiza führten Unwetter zu Überschwemmungen und umgestürzten Bäumen. Auf beiden Inseln kam es am Dienstag auch zu Beeinträchtigungen des Flugverkehrs, wie der Dienst der Fluglotsen twitterte. Maschinen seien unter anderem nach Barcelona und Valencia umgeleitet worden. Für Mittwoch wurden auf den Balearen und in Katalonien weitere Regenfälle mit Maximalwerten von 20 Grad erwartet.

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Schneeregen im W und N, Schneeschauer im O, -5/+4°

Zunächst überwiegen die Wolken und es schneit oder regnet vor allem von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich zeitweise. Stellenweise besteht vorübergehend Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze steigt von Westen her auf 600 bis 1300m. Im Osten gibt es nur ab und zu leichten oder unergiebigen Schneefall. Am Nachmittag lockert es von Western regional etwas auf, und der Niederschlag wird weniger. Am späten Nachmittag oder zum Abend hin wird der Niederschlag im Westen wieder häufiger. Der Wind weht in Tirol und Vorarlberg teils lebhaft aus West, abseits davon oft nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Temperaturen in der Westhälfte. Heute Nacht: Eine weitere Störungszone erfasst die Alpennordseite. Verbreitet ist von Vorarlberg, über Salzburg bis zum Alpenostrand zeitweise mit Schneefall, in tiefen Lagen teils auch mit Schneeregen zu rechnen. Einzelne Ausläufer erreichen auch den Süden. Hier bleibt es aber oft auch trocken. Der Wind weht entlang des Alpenhauptkamms und nördlich davon mäßig, in höheren Lagen lebhaft aus West, abseits davon weht er nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 4 und plus 2 Grad.
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