13. April 2016 | 10:40 Uhr

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Gesundheitsgefahr

Dichter Smog schnürt Peking die Luft ab

US-Botschaft warnte vor "gefährlich" hoher Schadstoffbelastung.

Schlimmer Smog hat einmal mehr Peking und andere Metropolen Chinas eingehüllt. Die US-Botschaft in der chinesischen Hauptstadt warnte am Mittwoch vor einer "gefährlich" hohen Schadstoffbelastung. Der Luftindex für den besonders schädlichen Feinstaub (PM2,5) erreichte demnach am Vormittag Werte von über 300, rund zwölf Mal so viel wie die Weltgesundheitsorganisationen (WHO) empfiehlt.

Die feinen Partikel gelangen in die Lunge und dringen sogar in den Blutkreislauf ein. Sie können zu Entzündungen der Atemwege führen, aber auch zu Thrombosen und Herzstörungen. Chinas Regierung versucht zwar, die grassierende Luftverschmutzung in den Griff zu kriegen, macht dabei aber nur langsam Fortschritte.

In Peking wurden veraltete Kohlekraftwerke stillgelegt und Fabriken am Stadtrand geschlossen. Seit vergangenem Herbst ruft die Hauptstadt bei schlechten Luftwerten, die über mehrere Tage andauern, zudem Smogalarme aus. Schulen und Kindergärten bleiben dann geschlossen, die Zahl der Autos auf den Straßen wird halbiert. Laut offiziellen Angaben konnte der besonders gefährlichem Feinstaub in Peking im vergangen Jahr um fünf Prozent reduziert werden.
 

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Im N & NO regnerisch, im S & W sonniger, 3/11°

Mit der nächsten Warmfront ziehen dichte Wolkenfelder über den Himmel und im Norden und Osten Österreichs regnet es recht häufig. Die Schneefallgrenze steigt auf 1500 bis 2000m Seehöhe an. Im Westen und im Süden bleibt es trocken, hier kann sich zeitweise auch ein wenig die Sonne zeigen. Der Wind weht im Norden und Osten mäßig, vor allem in exponierten Lagen teils auch lebhaft, aus West. Sonst ist es eher schwach windig. Tageshöchsttemperaturen 4 bis 14 Grad, mit den höchsten Werten im Westen. Heute Nacht: In der Nacht trifft die nächste Störungszone von Norden her ein. Diese bringt generell viele Wolken sowie aufkommenden Regen und Regenschauer an der Alpennordseite sowie im Norden und Osten. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1200 bis 1500m Seehöhe. Wetterbegünstigt mit Auflockerungen ist es im Süden. Der Westwind legt zu und bläst recht verbreitet mäßig bis lebhaft, nur im Süden bleibt es windschwach. Tiefsttemperaturen je nach Wind minus 2 bis plus 8 Grad.
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