09. Jänner 2015 | 08:29 Uhr

deutschlandsturm.jpg © Getty Images

Extrem-Wetterlage

Deutschland bereitet sich auf 3 Stürme vor

An der Nordsee ist auch eine Sturmflut möglich, betroffen ist aber das ganze Land.

Nach "Daniel" am Donnerstag trifft "Elon" Deutschland am Freitag. Der Orkan über den Britischen Inseln hat dort bereits mit 192 km/h gewütet. Im Tagesverlauf wird die Nordseeküste getroffen mit etwa 120 km/h. Auch auf den Bergen wird der Sturm zu spüren sein.

Auf Elon folgt Felix:
In der Nacht zum Samstag wird der Wind schwächer, ehe er schon vormittags wieder kräftig Gas gibt. Ganz Deutschland wird dann von Felix erfasst, erneut sind im Norden wieder die stärksten Böen zu erwarten.

Felix tobt vor allem im Norden:

deutschlandwind.jpg © wetter-deutschland.com

(Klicken Sie auf die Grafik für alle Sturm-Infos aus Ihrer Region)

Kommt eine Sturmflut?
Der stürmische West- bis Nordwestwind presst die Wassermasser der Nordsee gegen die Küste. Derzeit gehen die Behörden noch nicht von einer Sturmflut aus, dazu reicht das Hochwasser nach aktuellen Bemessungen noch nicht aus. Ab 1,5 Meter Höhe spricht man von einer Sturmflut. 1,25 Meter werden erwartet.

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Wolken, im SW etwas Regen -1/5°

In den Niederungen im Norden und Osten sowie am Alpenostrand steigen die Chancen auf Lücken in der feuchten Schicht und damit auf ein paar Sonnenstrahlen. Von Südwesten ziehen aber mehr und mehr Wolken auf und sorgen bis zum Abend vor allem in Tirol und Vorarlberg sowie später auch in Salzburg und Osttirol für Regen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 900 und 1500m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis West. Die Nachmittagstemperaturen umspannen 2 bis 11 Grad, mit den höchsten Werten in mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht auf Samstag breiten sich von Westen mehr und mehr dichte Wolken aus, die anfangs in Vorarlberg und Tirol Regen, in Lagen oberhalb von 900 bis 1400m Seehöhe Schneefall bringen. Bis zum Morgen breiten sich die leichten Niederschläge entlang der Alpennordseite bis Oberösterreich aus. Weiter im Osten und Südosten startet die Nacht hingegen anfangs noch aufgelockert bewölkt, stellenweise gibt es aber auch noch besonders hartnäckige Hochnebelfelder. Der Wind weht allgemein nur schwach bis mäßig bei Tiefsttemperaturen zwischen minus 4 und plus 3 Grad.
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