12. Februar 2014 | 13:29 Uhr

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Entspannung:

Buschbrände in Australien fast gelöscht

Niedrigere Temperaturen sorgen für weniger Brände: Probleme bereitet allerdings ein  Feuer in einem Kohlebergwerk.

Im Kampf gegen die Buschbrände im Südosten Australiens hat sich die Lage entspannt. Fallende Temperaturen und nachlassende Winde erleichterten die Eindämmung der Feuer im Bundesstaat Victoria, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Sorge bereitet der Feuerwehr aber der Brand in einem Kohlebergwerk in Morwell, rund 150 Kilometer östlich der Millionenstadt Melbourne.

Die Löschtrupps mussten zeitweise abgezogen werden, weil sich in dem Braunkohle-Tagebau giftige Dämpfe gebildet hatten, wie Victorias Sicherheitsminister Kim Wells mitteilte. Sieben Feuerwehrleute kamen nach Medienberichten mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus. Experten rechneten damit, dass es zwei Wochen dauern werde, den Brand in dem Bergwerk zu löschen. Das Feuer beeinträchtige auch den Betrieb des dazugehöriges Kraftwerks.

Der Bundesstaat Victoria erlebt die schlimmsten Buschbrände seit fünf Jahren. Mindestens 50 Häuser wurden bisher zerstört. Eine Fläche von rund 3.300 Quadratkilometern brannte ab. Dies entspricht annähernd der Größe der spanischen Ferieninsel Mallorca. Hinter mehreren Feuersbrünsten vermutet die Polizei Brandstiftung.