08. August 2022 | 09:36 Uhr

ligurien.png © Twitter Ramona Gabar

120 Personen evakuiert

Brände in Ligurien: Häuser in Flammen

Bei Bränden in Ligurien wurden 120 Personen evakuiert. Häuser stehen weiter in Flammen. Im friaulischen Karstgebiet normalisiert sich indes die Lage.

In der Nähe der Hafenstadt Savona in der norditalienischen Region Ligurien hat am Montag weiterhin ein starker Brand getobt. Die Flammen, die seit Samstagnachmittag in den Wäldern von Arnasco und Villanova d'Albenga wüten, breiteten sich weiter aus. In der Nacht auf Montag wurde die Situation in der Nähe des Flughafens von Villanova kritisch, wo 120 Personen evakuiert werden mussten, berichteten italienische Medien.

 

Einige Häuser wurden von den Flammen zerstört, mehrere weitere Gebäude sind bedroht, hieß es. Hubschrauber und Canadair-Flugzeuge seien bei den Löschungsarbeiten im Einsatz.

Im Karstgebiet in Kärntens Nachbarregion Friaul-Julisch Venetien normalisierte sich indes nach schweren Bränden in den vergangenen Wochen allmählich die Situation. Am Montag wurde der Zugverkehr zwischen Monfalcone und Triest wieder schrittweise aufgenommen, nachdem es am Wochenende wegen Bränden erneut zu Unterbrechungen gekommen war. Ersatzverkehr mit Bussen brachte für die Reisenden Unannehmlichkeiten mit sich.

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Meist Regenschauer, im O eher trocken. 11/21°

Die Sonne wird im Tagesverlauf öfter von Wolkenfeldern und teils auch von hochreichenden Quellwolken abgeschirmt. Am Nachmittag nimmt die Neigung zu Regenschauern und ein paar isolierten Gewitterzellen vor allem über der Landesmitte, im Süden und im östlichen Berg- und Hügelland noch zu. Flächendeckender Regen ist hingegen nicht in Sicht, und zwischendurch gibt es weiterhin teils größere Sonnenfenster. Während der Wind auch im Donauraum insgesamt eher abflaut, sind im Randbereich von Schauer- oder Gewitterzellen durchaus einige Windböen zu erwarten. Die westliche Hauptwindrichtung bleibt dabei aufrecht. Tageshöchsttemperaturen 17 bis 23 Grad. Heute Nacht: Am Abend klingen letzte Schauer- und Gewitterzellen auch im Bergland bald ab. In der Nacht auf Mittwoch nähert sich allerdings von Westen her eine weitere, schwache Störungszone. Damit verdichten sich die Wolken vor allem in Vorarlberg und Tirol, schließlich kann es dort leicht zu regnen beginnen. Nach Osten hin verläuft die Nacht hingegen vielfach aufgelockert bis gering bewölkt und über weite Strecken auch trocken. Der Wind bleibt überwiegend schwach. Die Lufttemperaturen gehen auf 13 bis 4 Grad zurück.
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