19. Juli 2022 | 19:27 Uhr

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Hitze in Italien

Brände im Friaul: Autobahn A4 und Bahnlinie gesperrt

Feuerwehreinheiten aus Udine, Triest und Görz (Gorizia) sind am Dienstag bei einem Großbrand im Karstgebiet im Einsatz gewesen.  

 Flammen griffen auch auf das Gebiet neben der Autobahnmautstelle Lisert über, die geräumt werden musste. Das Personal wurde von der Feuerwehr evakuiert, da die Flammen sich der Mautstelle stark genähert hatten.

Der Autobahnbetreiber "Autovie Venete" ordnete die Sperre des Abschnitts der Autobahn A4 zwischen Redipuglia und Lisert in Richtung Triest an. Gesperrt wurde auch eine 30 Kilometer lange Strecke zwischen Sistiana und Redipuglia in Richtung Venedig. Der Eisenbahnverkehr zwischen Monfalcone und Bivio d'Aurisina war ebenfalls eingestellt, der Bahnhof Triest nicht zugänglich. Mehrere Züge wurden gecancelt und ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, teilte die Bahngesellschaft Trenitalia mit.

 

Ein Flugzeug des Typs Canadair wurde angefordert, um das Feuer zu bekämpfen. Die Behörden sprachen von einer besorgniserregenden Lage. Einige Häuser mussten in der Provinz Görz geräumt werden. Eine Stromleitung wurde abgeschaltet.

Die Ursache der schweren Brände, die bereits am Montag im friaulischen Karstgebiet in den Provinzen von Görz und Triest tobten, sind noch unbekannt, Ermittlungen im Gang. 350 Hektar Wald wurden zwischen Italien und Slowenien zerstört. Am Freitag war in einem bewaldeten Randgebiet in der Badeortschaft Bibione bei Venedig ein großes Feuer ausgebrochen, das inzwischen gelöscht ist.

 

Ein Brand ist inzwischen am Dienstag auch in Rom im südlichen Stadtviertel EUR ausgebrochen. Dies führte zu erheblichen Verkehrsproblemen. Die Feuerwehr sei im Einsatz. Rom ist schon seit Wochen von schweren Bränden betroffen. Am Montag war in der italienischen Hauptstadt ein Brandstifter in flagranti festgenommen worden.

Ein weiteres Feuer entstand in der Region Umbrien. Deswegen musste die Bahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Florenz und Rom unterbrochen werden. Auf der gesamten Nord-Süd-Bahnachse zwischen Turin und Neapel kam es zu erheblichen Verspätungen.
 

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Schwacher Störungseinfluss von SW. 6/13°

Eine Störungszone liegt heute Sonntag stationär über Österreich und schwächt sich dabei ab. Auch am Nachmittag sind dabei unergiebige Niederschläge zu erwarten, am ehesten südlich des Alpenhauptkammes sowie im Südosten. Dicht bewölkt ist es dabei von Vorarlberg bis ins Waldviertel, hier regnet es nur selten. Sonnenfenster nach Südosten hin lassen Haufenwolken immer wieder aufquellen, mit nachfolgenden Schauern. Schneefallgrenzen zwischen 1200 und 1600m. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Nachmittagstemperaturen zwischen 7 und 16 Grad. Heute Nacht: Schwacher Störungseinfluss bringt auch während der kommenden Nacht vor allem alpennordseitig dichte Wolken und zwischen dem Tiroler Unterland und dem Waldviertel ein paar Regentropfen oder Schneeflocken oberhalb 1000m. Überall sonst ist es niederschlagsfrei bei veränderlicher Bewölkung. Im Donauraum bläst mäßiger Westwind. Tiefsttemperaturen zwischen 1 und 6 Grad.
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