15. Dezember 2015 | 14:54 Uhr

poopo6.jpg © EPA

Klimawandel

Boliviens zweitgrößter See trocknet aus

Klimawandel und El Nino lassen den Lago Poopo langsam verschwinden.

Tote Vögel, Tierkadaver und Boote auf trockenem Grund: Boliviens zweitgrößter See, der Lago Poopo, trocknet immer weiter aus. Der Klimawandel und Wetterphänomene wie El Nino haben die Fläche nach Behördenanhaben von 2.792 Quadratkilometern auf 1.945 Quadratkilometer sinken lassen. Er ist bisher der zweitgrößte See des Andenstaates nach dem Titicacasee, der auch mit Umweltproblemen zu kämpfen hat.

Der Gouverneur des Departments Oruro, Victor Hugo Vasquez, sprach von einer "drastischen Reduzierung" des Wasserspiegels. Der See ist wichtiger Lebensraum für Flamingos.

"Wir sind äußerst besorgt und laden Spezialisten und Institutionen ein, um uns zu helfen, Wege zur Lösung des Problems zu finden", sagte Vasquez nach Angaben der Zeitung "La Razon". Der auf knapp 3.700 Metern Höhe gelegene Salzsee hatte schon in der Vergangenheit immer wieder mit akuter Wasserknappheit zu kämpfen. Er wird vom Rio Desaguadero gespeist, der vom Titicacasee zum Lago Poopo fließt.
 

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Oft sonnig, weniger Nebel. 2/9°

Wolkenfelder einer schwachen Störung ziehen von Nordwesten über Österreich. Diese lichten in den Niederungen für ein paar Stunden auch hartnäckige Nebel- und Hochnebelfelder, trüben abseits der typischen Nebelgebiete aber das sonst strahlend sonnige Wetter. Besonders zäh sind die Nebel im Südosten des Landes. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus eher westlichen Richtungen. Frühtemperaturen minus 3 bis plus 4 Grad, bei guter Winddurchmischung auch bis plus 8 Grad im Wienerwald, Tageshöchsttemperaturen 5 bis 12 Grad.
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