27. Dezember 2016 | 11:55 Uhr

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Dänemark

Blitze trafen zwei Flugzeuge

Der heftige Sturm "Urd" wütete über Skandinavien.

Blitze haben zwei Flugzeuge am Stephanitag auf dem Weg nach Kopenhagen getroffen. Eine Maschine aus Reykjavík mit 111 Menschen an Bord musste am Montagnachmittag nach Polizeiangaben auf der dänischen Insel Bornholm sicherheitslanden. Die Passagiere und die Besatzung des Flugzeugs der skandinavischen Fluggesellschaft SAS blieben über Nacht auf der Insel.

Ein Flugzeug aus London landete nach einem Blitzeinschlag sicher in Kopenhagen. Über Skandinavien hatte am zweiten Weihnachtstag der Sturm "Urd" gewütet.

"Urd" setzte in Schweden, Norwegen und Dänemark Straßen unter Wasser, verursachte Stromausfälle und stürzte Bäume um. Die Öresundbrücke zwischen Kopenhagen und Malmö war in der Nacht auf Dienstag geschlossen.

Auf der Insel Seeland standen einige Ferienhäuser unter Wasser. Zwischen Rostock und dem dänischen Gedser sollten bis Dienstag früh keine Fähren ablegen. Auch in Norwegen blieben Schiffe in den Häfen, Flugzeuge aus Bergen und Oslo hoben verspätet oder gar nicht ab. 70.000 Haushalte im Land waren ohne Strom. In Südschweden fielen Züge aus, in Göteborg standen Keller unter Wasser. Verletzte gab es aber nicht.


 

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Letzte Schneeschauer, eisiger Wind. -2/+3°

Nach Störungsabzug gelangt der Ostalpenraum heute Sonntag vorübergehend unter Zwischenhocheinfluss. Auch alpennordseitig lösen sich am Nachmittag die meisten Wolkenfelder im Osten und Norden auf, letzte Schneeschauer klingen in den Nordstaulagen ab. Den Westen erreichen am Abend dichte Wolken der nächsten Störungszone. Vor allem im Burgenland und der Oststeiermark sowie im Bergland bläst um die Mittagszeit noch stürmischer, eisiger Nordwind, der ebenfalls bald abflaut. Nachmittagstemperaturen minus 3 bis plus 7 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag zieht aus dem Westen eine Störungszone mit dichten Wolken und Schneeregen oder Schneefall auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen Vorarlberg und Niederösterreich zwischen 1100m und den Niederungen. Dabei besteht auf gefrorenen Böden vorübergehend Glatteisgefahr. Weiter nach Osten zu schneit es in geringerer Intensität, im äußersten Osten und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 12 im Waldviertel und plus 2 Grad in Vorarlberg.
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