22. März 2020 | 09:19 Uhr

Zagreb Erdbeben © Twitter

Schwere Erdbeben

Zagreb: Erste Bilder zeigen Ausmaß der Verwüstung

Verletzte, Chaos und Fassungslosigkeit. Mitten in der Corona-Krise wird die kroatische Hauptstadt von schweren Beben erschüttert.

Das Erdbeben beschädigte am Sonntag im Norden Kroatiens mehrere Gebäude. "Es hat über zehn Sekunden gedauert", sagte ein Zeuge. "Es war bei weitem das Stärkste, das ich je gefühlt habe." Es habe mehrere Nachbeben gegeben. Über mögliche Verletzte wurde zunächst nichts bekannt.

 

 



Der Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien teilte mit, dass sich das Erdbeben um 6.24 Uhr ereignet und eine Magnitude von 5,4 aufgewiesen habe. In Österreich sei nicht mit Gebäudeschäden zu rechnen. Die Bevölkerung in der Steiermark und im südöstlichen Teil Kärntens habe die Erschütterungen "großräumig deutlich verspürt". Auch in weiter entfernten Städten wie Villach, Salzburg, Linz und Wien sei das Beben vor allem in höheren Stockwerken wahrgenommen worden.

Kroatien Zagreb © Twitter Mütter im Spital flüchteten mit ihren Neugeborenen und Schutzmasken ins Freie.

Erdbeben Zagreb © Twitter

Der kroatische Innenminister Davor Bozinovic mahnte die Bevölkerung über Twitter, wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus Abstand voneinander zu halten. Die kroatische Seismologin Ines Ivancic sprach von einem starken Beben. Die Schäden könnten noch nicht abgeschätzt werden.

 


In Österreich sei nicht mit Gebäudeschäden zu rechnen. Die Bevölkerung in der Steiermark und im südöstlichen Teil Kärntens habe die Erschütterungen "großräumig deutlich verspürt".

Beben in Zagreb © APA/AFP/DENIS LOVROVIC

Beben in Zagreb © APA/AFP/DENIS LOVROVIC

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Teils Wolken, teils sonnig. -4/3°

Vor allem im Bergland lockern die Wolken zeitweise auf. Bis zum Abend tauchen aber von Westen wieder dichtere Wolken auf, die in Vorarlberg und Tirol mitunter leichten Schneefall oder Regen bringen. Die Schneefallgrenze liegt hier um 800m Seehöhe. Weiter im Osten und Südosten dominieren hingegen meist dichte Wolken. Chancen auf sonnige Auflockerungen sind nur gering. Abgesehen von einzelnen Schneeflocken zwischendurch bleibt es hier jedoch weitgehend trocken. Allgemein weht nur schwacher Wind bei Nachmittagstemperaturen zwischen 0 und 7 Grad. Heute Nacht: Von Oberösterreich und Kärnten ostwärts bestimmen in der Nacht auf Samstag oft dichte Wolken oder in den Niederungen Nebel und Hochnebel das Wettergeschehen. Weiter im Westen und Südwesten ist es hingegen oft nur gering bewölkt, mitunter sogar sternenklar. Bei schwachem Wind liegen die Tiefsttemperaturen zwischen minus 5 und 0 Grad, in schneebedeckten Tälern bei klarem Himmel auch um minus 10 Grad.
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