28. November 2016 | 07:02 Uhr

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Hochwasser

Aufatmen in Italien: Unwetter lassen nach

Regen hörte endlich auf - noch immer werden mehrere Menschen vermisst.

Nach den verheerenden Unwettern in Italien hat sich die Lage in den betroffenen Regionen etwas entspannt. Zwar stoppte der Regen am Wochenende. Mit Sorgen blickten die Behörden allerdings auf die hohen Pegelstände des Flusses Po. Mit einem Rückgang wird erst ab Dienstag gerechnet.

Bei den Unwettern ist bisher ein Mann ums Leben gekommen, mehrere Menschen wurden noch vermisst - zwei auf Sizilien, einer in Ligurien und einer im Piemont. Auf Sizilien fand die Polizei nur das Moped und den Helm eines der Vermissten.

Für betroffene Regionen im Nordwesten war am Donnerstag die höchste Alarmstufe Rot wegen Unwetters ausgerufen worden. Nach Angaben des lokalen Zivilschutzes verloren allein im Piemont mehr als 600 Menschen ihr Zuhause, während 20 Einwohner noch immer in ihren Dörfern von der Außenwelt abgeschnitten waren.

Die Höhe des finanziellen Schadens durch die Überschwemmungen war noch nicht absehbar. Nach Einschätzung des italienischen Bauernverbands Coldiretti könnten die Regenfälle jedoch um die 50 Prozent der Orangenernte in den betroffenen Teilen Siziliens zerstört haben. Naturkatastrophen hätten Italien in den vergangenen zehn Jahren 14 Milliarden Euro gekostet.
 

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Erst sonnig, von NW gewittrige Schauer, 9/18°

Am Nachmittag bringt eine Kaltfront von Westen her immer öfter Regenschauer und Gewitter, schließlich auch im zunächst noch sonnigeren Osten und Süden. Mit der Störungszone frischt lebhafter bis kräftiger Westwind auf. Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost 15 bis 24 Grad. Heute Nacht: In der Nacht zieht die Kaltfront bald ostwärts ab und letzte Regenschauer und Gewitter, vor allem entlang der Alpennordseite sowie auch im Osten und Südosten klingen allmählich ab. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1200 bis 1500m Seehöhe. Im Bergland halten sich Restwolken eher hartnäckig, sonst lockert es später mehr und mehr auf. Der Wind bläst im Osten noch mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest, sonst lässt er deutlich nach. Tiefsttemperaturen 1 bis 9 Grad.
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