01. Oktober 2019 | 22:19 Uhr

eisberg © AP

1.600 Quadratkilometer

Eisberg so groß wie London abgebrochen

315 Milliarden Tonnen schwerer, überdimensionaler Eisberg abgebrochen.

Verrückte Natur: Der Eisberg D28 hat eine Fläche von 1.600 Quadratkilometern, ist etwa so groß wie London. Das Naturschauspiel geschah vor einer Woche, jetzt präsentieren es die Wissenschaftler.

Klima

Der Eisberg war Teil des Amery-Schelfeises im Osten der Antarktis. Gemäß Helen Amanda Fricker von der US Scripps Institution hängt die Ablösung nicht mit dem aktuellen Klimawandel zusammen. Das Ereignis sei Teil des normalen Zyklus im Schelfeis.

Vorher/Nachher

Unbenannt-1.jpg © Twitter Zwischen diesen beiden Bildern liegen nur fünf Tage.

Ablösung findet alle
60 Jahre statt

Naturspektakel. Laut Fricker finden derartige Ereignisse (in der Fachsprache „Kalben“ genannt) alle 60 bis 70 Jahre statt. Die letzte vergleichbare Ablösung von Amery-Schelf­eis gab es in den Jahren 1963/64.

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Meist trüb, wenig Sonne, 4/12°

Bei einer Schneefallgrenze zwischen 1200 und 1600m Seehöhe ziehen bis zum Abend mit dichten Wolken nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten wiederholt Regenschauer durch, die meisten aber in Tirol, in Salzburg und in Oberösterreich. Zwischenzeitlich gibt es aber auch Chancen auf kurze Aufhellungen. Bei einem Mix aus zahlreichen dichten Wolken und sonnigen Abschnitten geht es hingegen von Osttirol ostwärts bis ins Südburgenland weitgehend trocken durch den Nachmittag. Der Wind kommt aus West bis Nordwest und bläst in den Föhntälern im Süden sowie in den nördlichen und östlichen Landesteilen mäßig bis lebhaft. Die Nachmittagstemperaturen 8 bis 14 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Dienstag ziehen von Westen immer dichtere Wolken auf und mit diesen setzt nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten verbreitet Regen und Schneefall ein. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt bei einer Schneefallgrenze zwischen 900 und 1400m Seehöhe aber im Nordstau der Alpen zwischen dem Tiroler Unterland und dem Mostviertel. Hier regnet und schneit es zum Teil intensiv. Weiter im Süden und Südosten geht es hingegen oft trocken, aber auch mit dichten Wolken durch die Nacht. Der Wind kommt aus westlichen Richtungen und weht in den nördlichen und östlichen Landesteilen, aber auch generell über den Alpen teilweise lebhaft. Die Tiefsttemperaturen umspannen minus 1 bis plus 8 Grad.
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