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21. Juli 2019 12:43
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Gefährliche Sahara-Hitze

Bis 42 Grad! So breitet sich Hitzewelle über Europa aus

Kommende Woche strömt Sahara-Hitze nach Europa und bringt bis zu 42 Grad im Schatten mit sich. 

Sahara-Hitze. Kommende Woche erfasst eine gefährliche Hitzewelle Europa. Von Nordafrika aus breitet sich die heiße Sahara-Luft über den Mittelmeer-Raum bis Europa und sogar bis Skandinavien aus. 

Die Hitzewelle bringt am Dienstag in Frankreich wieder Temperaturen über 40 Grad. Am Donnerstag wird es schließlich noch heißer. Dann soll es rund um Paris im Schatten bis zu 41 Grad und mehr geben.

Diese Simulation zeigt, wie sich die extreme Hitze in Europa ausbreitet,

 

Aussicht für Österreich

Hochdruckeinfluss beschert in der kommenden Woche den westlichen Landesteilen ein stabiles, sonniges und heißes Wetter. Auch im restlichen Bundesgebiet zeigt sich der Sommer von seiner sonnigen, wenn auch nicht ganz beständigen Seite. Am Montag scheint die Sonne im Westen und im Süden bis zum Abend die meiste Zeit von einem nur gering bewölkten Himmel. Auch weiter im Norden und Osten gibt es einiges an Sonnenschein. Speziell um die Mittagszeit machen sich jedoch ein paar Quellwolken bemerkbar, die vor allem am nördlichen Alpenrand für einzelne unergiebige Regenschauer sorgen. Es weht schwacher bis mäßiger Wind aus West bis Nord. In der Früh werden elf bis 21 Grad, am Nachmittag 26 bis 32 Grad erreicht.
 
Am Dienstag scheint westlich der Linie Sankt Pölten-Graz bis zum Abend ungetrübt die Sonne. Weiter im Osten treten um die Mittagszeit vorübergehend ein paar ausgedehnte Wolkenfelder in Erscheinung, die von Norden durchziehen. Der Wind kommt schwach bis mäßig, im Osten mäßig bis lebhaft, aus Nordwest bis Ost. Die Frühtemperaturen umspannen zwölf bis 21 Grad, die Tageshöchsttemperaturen 27 bis 35 Grad.
 

Bis zu 38 Grad

Der Mittwoch zeigt sich weiter verbreitet sonnig, im Westen oft auch ungetrübt. Südlich des Alpenhauptkamms können sich in der zweiten Tageshälfte Quellwolken bilden, es bleibt aber verbreitet trocken. Nur im südlichen Bergland sind einzelne Gewitter nicht ganz ausgeschlossen. Bei meist nur schwachem Wind steigen die Temperaturen von 13 bis 20 Grad am Morgen auf 26 bis 37 Grad untertags, wobei die höchsten Temperaturen im Westen erreicht werden.
 
Ein Hochdrucksystem prägt auch das Wettergeschehen am Donnerstag. In ganz Österreich scheint verbreitet die Sonne von einem ungetrübten, meist wolkenlosen Himmel. Vereinzelt zeigen sich harmlose Schleierwolken. Die Gewitterneigung ist als sehr gering einzustufen. In den westlichen Föhnregionen und im Donautal weht teils mäßiger, überall sonst schwacher Wind. Die Temperaturen reichen am Morgen von zwölf bis 22 Grad und steigen im Tagesverlauf auf 26 bis 38 Grad an. Der Hitzeschwerpunkt liegt dabei in Tirol.
 
Vom Mühlviertel und der Steiermark ostwärts bringt Hochdruckeinfluss am Freitag erneut viel Sonnenschein bei einem meist wolkenlosen Himmel. In der Westhälfte des Landes ziehen harmlose, hohe Wolkenfelder durch. Südlich des Alpenhauptkammes sind vereinzelt lokale Regenschauer nicht ausgeschlossen. Insgesamt bleibt es aber meist trocken. Der Wind weht meist schwach, im Nordburgenland und entlang des Donautals und im Waldviertel auch mäßig aus Südost. Die Frühtemperaturen liegen zwischen 15 und 22 Grad, die Tageshöchstwerte liegen fasst überall über 30 Grad. Im Westen muss mit Maxima um 36 Grad gerechnet werden.



 

Das aktuelle Wetter

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Österreich-Wetter

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Wussten Sie schon ...

Eine am Boden aufliegende Wolke aus kleinen Wassertröpfchen (Druchmesser unter 0,12mm) mit Sichweite unter 1 km. Nebel entsteht, wenn sich feuchte Luft, die auch ausreichend Kondensationskerne enthält, unter den Taupunkt abkühlt, also mit Wasserdampf gesättigt ist. Der stärkste Temperaturrückgang setzt am Abend unmittelbar über dem Erdboden ein, sodaß auch hier bei klarem Himmel die Nebelbildung meist erfolgt. Mit zunehmender nächtlicher Ausstrahlung wächst der Bodennebel nach oben an. Strahlungs-Hochnebel bildet sich an der Obergrenze einer Dunstschicht und kann sich mit zunehmender Abkühlung bis zum Boden herabsenken. Allgemein kann man nach der Ursache der Abkühlung folgende Nebelarten unterscheiden: Strahlungsnebel entsteht in klaren (trockenen) und windschwachen Nächten, wenn infolge der ungehinderten Wärmeausstrahlung die bodennahe Luftschicht unter den Taupunkt abkühlt. Die Bildung flacher, am Erdboden aufliegender Bodennebel wird begünstigt durch feuchte Böden (Wiesen, Sümpfe) oder Wasserflächen, wo in Strahlungsnächten eine zusätzliche Abkühlung durch Verdunstung auftritt. Mischungsnebel entsteht durch Mischung verschiedener Luftmassen, z.B. wenn im Winter relativ warme, feuchte Meeresluft auf das Festland strömt, sich mit der dort lagernden Kaltluft mischt und dadurch unter den Taupunkt abkühlt. Advektionsnebel bildet sich, wenn warme und feuchte Luft über eine kalte Unterlage strömt, und dadurch bis zum Taupunkt abgekühlt wir. Dazu gehören die berüchtigten Neufundlandnebel, die entstehen, wenn feuchtwarme (subtropische) Luft aus dem Gebiet des Golfstroms über das kalte Wasser des Labradorstromes geführt wird. Über warmen Küsten, vor denen kalte Meeresströmungen vorbeiziehen, treten ebenfalls Advektionsnebel auf, z.B. in Kalifornien (San Franzisko), an der Westküste Südamerikas und Afrikas. Streicht umgekehrt sehr kalte Luft über eine warme Wasseroberfläche, entsteht durch Verdunstung, also Feuchteanreicherung, ein sog. ''Dampfnebel'' (''Rauchen der Wasseroberfläche''). Zu beobachten auch im Herbst über warmen Seen, oder wenn feuchtmilde Luft über eine Schneedecke streicht. Siehe Bodennebel, Strahlugsnebel, Talnebel.
 
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