15. Mai 2016 | 15:19 Uhr

blitzschlag © getty

Bangladesch

59 Menschen von Blitzen erschlagen

Binnen drei Tagen wurden zum Großteil Bauern getötet.

In Bangladesch sind binnen drei Tagen 59 Menschen vom Blitz erschlagen worden. Bei den meisten Opfern handle es sich um Bauern, die auf ihren Feldern arbeiteten, als die Gewitter aufzogen, berichtete Katastrophenschutzdirektor Reaz Ahmed am Sonntag. "Wir haben noch nie so viele Tote durch Blitze gehabt."

Schwere Tropenstürme
Alleine am Donnerstag kamen demnach 34 Menschen ums Leben, in den Folgetagen waren es landesweit noch mal 25 Tote. In dem südasiatischen Land kommt es vor Beginn des Monsuns in jedem Jahr zu schweren Tropenstürmen. Seit 2011 wurden dabei pro Saison jeweils rund 200 Menschen von Blitzen erschlagen; aber nie so viele an einzelnen Tagen.

Rodung als Grund
Der Meteorologe Shah Alam sieht in der Rodung einen Grund für die gestiegene Opferzahl. Früher hätten große Bäume und Palmen als Blitzableiter fungiert. Überdies trügen Bauern und Landarbeiter immer mehr metallische Gegenstände bei sich - etwa Handys - und würde so zum Ziel der Blitze. Zudem würden heutzutage auch mehr Menschen während der Unwetter arbeiten und nicht warten, bis sie vorübergezogen seien.

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Wechselnd bewölkt, Schauer und böiger Wind. 10/19°

Schwacher Störungseinfluss sorgt am Donnerstag für unbeständiges Wetter. Wiederholt ziehen Wolken mit Regenschauern durch, örtlich kann es gewittrig verstärkt regnen. Die meisten Regenschauer sind nördlich des Alpenhauptkamms zu erwarten und die Schneefallgrenze sinkt vorübergehend auf Lagen um 2000m Seehöhe ab. Überwiegend trocken bleibt es nur im Süden. Landesweit scheint zwischen den durchziehenden Wolken aber auch immer wieder die Sonne, vor allem am Nachmittag. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West bis Nord, nur im Süden bleibt es überwiegend windschwach. Die Frühtemperaturen liegen zwischen 4 und 11 Grad, die Tageshöchsttemperaturen steigen auf 14 bis 22 Grad an.
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