07. September 2022 | 13:04 Uhr

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Extrem-Hitze: 47 Grad in Kalifornien

40 Mio. Menschen droht Strom-Aus

Die Extremhitze in Kalifornien hält an: Bei Waldbränden kamen zwei Menschen ums Leben. 40 Mio. Menschen droht Stromabschaltung.

In Südkalifornien sind bei einem Waldbrand zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Behörden wurde ein weiterer Mensch durch das schnell um sich greifende Feuer im Bezirk Riverside County, südöstlich von Los Angeles, verletzt. Das sogenannte "Fairview"-Feuer war am Montag ausgebrochen und am Dienstag erst zu fünf Prozent eingedämmt. Mehr als 250 Feuerwehrleute waren im Einsatz, wie die Behörde am Dienstag mitteilte.

In dem Westküstenstaat stehen mehrere Gebiete in Flammen. In dem nordkalifornischen Bezirk Siskiyou, nahe der Kleinstadt Weed, waren am Wochenende zwei Menschen durch einen Brand gestorben. Die Einsatzkräfte dämmten das "Mill Fire" inzwischen aber gut zur Hälfte ein. Mehr als 140 Häuser wurden dort beschädigt oder zerstört.

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Rekord-Hitze in Kaliforniens Hauptstadt

Nach einem fast regenlosen Sommer sind viele Gebiete in Kalifornien stark ausgetrocknet und leicht entzündbar. Zudem herrscht im Westen der USA seit Tagen extreme Hitze. In der Landeshauptstadt Sacramento waren die Temperaturen auf knapp 47 Grad Celsius angestiegen, der US-Wetterbehörde zufolge ein Rekord in Sacramento.

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Die staatliche kalifornische Elektrizitätsbehörde, die für die Überwachung der Stromnetze zuständig ist, hat die  40 Mio. Menschen in Kalifornien nun auch vor einer rollierenden Abschaltung der Stromversorgung gewarnt. Die Nachfrage nach Strom (vor allem für Klimaanlagen) habe mit mehr als 51.000 Megawatt einen neuen Höchststand erreicht.

40 Millionen droht Stromabschaltung

Der demokratische Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, rief die Bevölkerung zum Stromsparen auf. In einer Videobotschaft warnte er, dass "das Risiko von Stromausfällen real und unmittelbar ist". Sollte die Belastung der Stromnetze weiter zunehmen, wird nach einem rollierenden Verfahren im stündlichen bis zweistündlichen Wechsel in einzelnen Regionen der Strom abgeschaltet.

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Im W viel Sonne, im O mehr Nebel, -5/+4°

Von Vorarlberg entlang der Alpennordseite bis Oberösterreich scheint abseits lokaler Nebel- und Hochnebelfelder die Sonne verbreitet. Weiter im Osten und Süden liegen hingegen in tiefen Lagen und im Waldviertel verbreitet Nebel und Hochnebel zäh. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben gering. Mitunter können aus der feuchten Schicht auch ein paar Schneeflocken fallen. Oberhalb des Hochnebels scheint aber auch hier die Sonne. Der Wind aus Ost bis Süd frischt im Bergland und im Osten Österreichs deutlich auf. Die Nachmittagstemperaturen je nach Wolken, Nebel und Sonne minus 2 bis plus 9 Grad, mit den höchsten Werten im föhnigen Westen. Heute Nacht: In tiefen Lagen sowie auch Waldviertel liegen in der Nacht auf Dienstag Nebel und Hochnebel von unterschiedlicher Beständigkeit. Abseits des Nebels, vor allem aber im Bergland, verläuft die Nacht hingegen zunächst gering bewölkt. Von Süden ziehen aber allmählich mehr und mehr Wolken auf und mit diesen setzen in Osttirol und Oberkärnten Regen und Schneefall ein. Der Wind weht in den Föhntälern an der Alpennordseite sowie im Osten Österreichs mäßig bis lebhaft, sonst schwächer aus Ost bis Süd. Die Tiefsttemperaturen minus 9 bis plus 1 Grad.
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