23. November 2021 | 10:15 Uhr

Schneelandschaft © Getty Images

So stehen die Chancen

Weiße Weihnachten 2021?

Wir wünschen es uns jedes Jahr: Weiße Weihnachten wie im Bilderbuch. Draußen soll es herrlich kalt sein, weiße Schneeflocken fallen leise auf die glänzende Schneedecke am Boden und wir wollen das Spektakel vom warmen Zimmer aus beobachten, während wir Geschenke auspacken und gemeinsam essen. 

Die Realität sah in den letzten Jahren allerdings oft anders aus. Matschiges Regenwetter und Temperaturen, die so gar nicht zu einer tollen Weihnachtsstimmung passen. 2012 hatte es ganze 20,7 Grad in München und das letzte Mal Schnee an den Feiertagen gab es 2010. Wie schaut es aber dieses Jahr aus und wie stehen die Chancen auf Schnee an Weihnachten? 

Parallelen zu 2010

Die aktuellen Trends machen deutlich, dass es im Dezember kalt wird. Aber können wir auch mit Schnee und weißen Weihnachten rechnen? Experten sind sich unsicher. Allerdings zeigen sich dieses Jahr einige Parallelen zur Wetterlage von 2010, als wir die Feiertage im Schnee feiern konnten.
Schaut man sich allerdings Statistiken an, muss auch das „Weihnachtsfeiertag Tauwetter“ berücksichtigt werden. Zu 75% setzt nämlich über oder vor den Feiertagen ein Tauwetter ein, das den ganzen Schnee wieder schmelzen lassen würde.

Schneelandschaft © Getty Images

Zonalisierung und Zirkulationen

Entscheidend für Schnee an Weihnachten sind außerdem die Zonalisierung und das gestörte Zirkulationsmuster. Wenn die Kaltluft auch Westeuropa erreicht, bilden sich Tiefdruckgebiete, die die warme Luft nach Norden pumpen, wo sie auf die Kaltluft stößt und somit Schnee entsteht.

Berechnungen prognostizieren wärmeren Dezember

Für konkrete Wetterprognosen für den 24. 12 ist es noch zu früh. Berechnungen für den ganzen Dezember können allerdings dabei helfen, uns das Wetter für die Feiertage vorzustellen. Nach dem CFSv2 Modell soll das Wetter im Dezember zwischen 1 bis 2 Grad wärmer ausfallen als der Mittelwert. Die NASA dagegen berechnet eine Differenz zum Mittelwert von -0,5 bis 1 Grad – hier stehen die Chancen auf kalte Feiertage also besser. Die Niederschlagprognosen beider Berechnungen sind sich einig, dass es im Dezember etwas zu trocken wird.

Ob es nun weiße Weihnachten geben wird oder nicht, ist noch nicht eindeutig zu beantworten. Bleibt das meridionale Strömungsmuster im kommenden Monat stabil und Österreich liegt auf der kalten Nord- Süd- Strömung, stehen die Chancen allerdings gut!
  

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Westhälfte zunehmend gewittrig, sonst sonnig, 20/32°

In der Westhälfte sind bereits erste Schauer und Gewittern aktiv. Weiter im Osten ist es bis Mittag sehr sonnig, ehe sich ab Mittag ausgehend vom Bergland auch hier einige hochreichende Quellwolken bilden und die Gewittergefahr generell zunimmt. Stellenweise sind auch kräftige Gewitter mit Starkregen und lokalen Sturmböen zu erwarten. Am längsten sonnig bleibt es ganz im Osten, hier bleibt die Gewittergefahr am geringsten. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost, in Schauer- oder Gewitternähe können stellenweise auch kräftige Böen auftreten, wobei der Wind vorübergehend auf westliche Richtungen dreht. Es bleibt heiß mit Tageshöchstwerten von West nach Ost von 26 bis rund 39 Grad, es wird aber feuchter und durch die Schwüle wird die Hitze noch drückender. Heute Nacht: In der Nacht gibt es zunächst noch Gewitter vom Nachmittag, die erst nach und nach nachlassen, abseits der Gewitter verläuft die Nacht meist ungetrübt und sternenklar. In Gewitternähe sind zunächst noch teils kräftige Böen möglich, ansonsten weht der Wind meist nur schwach. Die Temperaturen gehen auf 16 bis 25 Grad zurück, wobei es im Osten am wärmsten bleibt.
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