28. Juli 2024 | 16:02 Uhr

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Warnungen

Unwetter in der Steiermark: Blitzschlag in den Grazer Uhrturm

Die angekündigten Unwetter haben die Steiermark voll im Griff. 

Am Sonntagnachmittag wurden weite Teile der Steiermark von einem heftigen Unwetter heimgesucht. Die angekündigten Gewitter entluden sich mit voller Wucht und hinterließen eine Spur der Verwüstung. Besonders betroffen war die Landeshauptstadt Graz, wo ein heftiger Blitzschlag den historischen Uhrturm traf.

 

Doch nicht nur Graz war vom Unwetter betroffen. Auch in den Bezirken Voitsberg, Deutschlandsberg, Leibnitz, Südoststeiermark, Hartberg-Fürstenfeld und Weiz kam es zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr. Umgestürzte Bäume blockierten Straßen und beschädigten Dächer. Heftige Regenschauer führten zu Überflutungen, insbesondere in tieferliegenden Gebieten. In Graz etwa gingen die Kanäle über.

Auch die öffentliche Infrastruktur wurde in Mitleidenschaft gezogen. Ein Blitzschlag traf die Oberleitung der Graz Linien, wodurch der Straßenbahnverkehr zwischen Zentralfriedhof und Innenstadt unterbrochen werden musste.

Entwarnung erst am Abend

Meteorologen hatten die heftigen Gewitter bereits im Vorfeld angekündigt. Die Experten gehen davon aus, dass die Unwetterlage im Laufe des Abends allmählich abflauen wird. Die Einsatzkräfte sind weiterhin in Alarmbereitschaft.

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Meist Regenschauer, im O eher trocken. 11/21°

Die Sonne wird im Tagesverlauf öfter von Wolkenfeldern und teils auch von hochreichenden Quellwolken abgeschirmt. Am Nachmittag nimmt die Neigung zu Regenschauern und ein paar isolierten Gewitterzellen vor allem über der Landesmitte, im Süden und im östlichen Berg- und Hügelland noch zu. Flächendeckender Regen ist hingegen nicht in Sicht, und zwischendurch gibt es weiterhin teils größere Sonnenfenster. Während der Wind auch im Donauraum insgesamt eher abflaut, sind im Randbereich von Schauer- oder Gewitterzellen durchaus einige Windböen zu erwarten. Die westliche Hauptwindrichtung bleibt dabei aufrecht. Tageshöchsttemperaturen 17 bis 23 Grad. Heute Nacht: Am Abend klingen letzte Schauer- und Gewitterzellen auch im Bergland bald ab. In der Nacht auf Mittwoch nähert sich allerdings von Westen her eine weitere, schwache Störungszone. Damit verdichten sich die Wolken vor allem in Vorarlberg und Tirol, schließlich kann es dort leicht zu regnen beginnen. Nach Osten hin verläuft die Nacht hingegen vielfach aufgelockert bis gering bewölkt und über weite Strecken auch trocken. Der Wind bleibt überwiegend schwach. Die Lufttemperaturen gehen auf 13 bis 4 Grad zurück.
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