10. März 2016 | 16:12 Uhr

Regensturm © Reuters

Oman/Emirate

Sechs Tote durch ungewöhnliche Regenstürme

In einer Stadt gab es vier Mal so viel Niederschlag wie sonst pro Jahr im Land.

Durch ungewöhnliche Regenstürme in den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem angrenzenden Sultanat Oman sind sechs Menschen ums Leben gekommen. Wie Medien und Polizei am Donnerstag berichteten, stammten fünf der Opfer aus dem Oman. In den Emiraten unweit der Grenze zu dem Sultanat wurde in einem von den Fluten mitgerissenen Wagen die Leiche eines siebenjährigen Buben gefunden.

Wassermassen
Nach Angaben der "Times of Oman" wurden vor allem die Grenzgebiete des Sultanats von dem von heftigem Regen begleiteten Sturm getroffen. Auf Fotos in den sozialen Netzwerken war zu sehen, wie Rettungsteams von den Wassermassen überraschten Bewohnern mehrerer Wadis zur Hilfe kamen.

Stundenlange Verspätungen
In Dubai, der größten Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate, hatte sich das Unwetter am Donnerstag wieder beruhigt. Doch waren immer noch mehrere Straßen nach dem sintflutartigen Regen überflutet, der am Vortag über weite Teile der Föderation hinweggegangen war und zu stundenlangen Verspätungen von Flügen geführt hatte. In beiden Golf-Anrainerstaaten blieben die Schulen auch am Donnerstag geschlossen.

Trockenes Land
Die Vereinigten Arabischen Emirate zählen zu den zehn trockensten Ländern der Erde. Im Durchschnitt liegt die jährliche Niederschlagsmenge bei 78 Millimetern und ist damit 15 Mal niedriger als in Großbritannien. Am Mittwoch aber fielen allein in der Wüstenstadt Al-Ain 294 Millimeter, wie der staatliche Wetterdienst mitteilte.

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14

Im N unbeständig, im S Sonne. 10/20°

Bei veränderlicher, teils stark quellender Bewölkung kommt es in vielen Regionen zu einigen Regenschauern, örtlich sind auch Graupelkörner und vereinzelt Blitz und Donner möglich. Die meisten Regenschauer sind nördlich des Alpenhauptkamms zu erwarten und die Schneefallgrenze sinkt dort nochmals öfter bis unter 2000m Seehöhe. Überwiegend trocken bleibt es nur im Süden und ganz im Osten. Zwischen den Schauerzellen gibt es kleine -, auf der Alpensüdseite und im östlichen Flachland auch größere Sonnenfenster. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West bis Nord, nur im Süden bleibt es überwiegend windschwach. Tageshöchsttemperaturen meist nur 13 bis 21 Grad. Heute Nacht: Am Abend und in der Nacht auf Freitag ist es vor allem von Vorarlberg bis in die Obersteiermark oft stark bewölkt, außerdem kommt es gebietsweise auch zu etwas Regen und zu einzelnen Regenschauern. Im übrigen Österreich klingen allfällige Schauerzellen hingegen bald ab, die weitere Nacht verläuft dann oft sogar gering bewölkt und trocken. Der Wind weht am Alpenostrand mäßig bis lebhaft, abseits davon schwach bis mäßig, vorzugsweise aus West bis Nordwest. Die Lufttemperaturen gehen auf etwa 13 bis 5 Grad zurück.
mehr Österreich-Wetter