29. Mai 2020 | 10:30 Uhr

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Beeindruckende Vielfalt

Kulinarik am Wiener Naschmarkt

Woher hat der Naschmarkt seinen Namen? Alles über das kulinarische Wahrzeichen Wiens.

Seit Jahrhunderten ist Wien ein Schmelztiegel der Nationen und Kulturen. Nirgends wird das auf den ersten Blick so sichtbar, wie am Wiener Naschmarkt. Der größte Markt Wiens liegt zwischen linker und rechter Wienzeile, also an der Grenze des 4., 5. und 6. Bezirks. Beginnen Sie Ihren Spaziergang bei der Wiener Secession, in der Sie das Beethovenfries von Gustav Klimt betrachten können. Schlendern Sie von hier aus über den Markt und lassen Sie sich verzaubern und verführen. 

 

Geschichte und Namensgebung

Die Anfänge des Marktes gehen bereits auf das Jahr 1780 zurück, damals war er noch näher am Gelände des heutigen Karlsplatzes angesiedelt. Der Name könnte auf seine frühere Nutzung als Aschedeponie (Aschmarkt) zurückgehen. Möglich ist auch, dass er nach den aus Eschenholz gefertigten Milchbehältern benannt ist, die man "Asch" nannte und die hier auf dem Markt zur Verwendung kamen.

Im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts wurde der Wienfluss überdacht und Otto Wagner mit der Erbauung der Stadtbahn betraut. Daraufhin errichtete man auf der Aufwölbung des Flusses den heutigen Markt und benannte ihn offiziell Naschmarkt, wohl auch wegen der dort erhältlichen kandierten Früchte und Süßigkeiten aus aller Welt.

Von 1910 an wurden 120 einheitlich gemauerte Marktstände errichtet, die neben den zahlreichen mobilen Ständen bis heute bestehen. Hier werden vor allem Obst und Gemüse, aber auch Fisch, Fleisch, Käse und Gewürze gehandelt. Darüber hinaus findet man Bio-Waren aus heimischer Produktion sowie süße und saure Spezialitäten aus den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens, aus Griechenland, Japan, China oder der Türkei. Da in den letzten Jahren einige Stände zu Gastronomiebetrieben umgebaut wurden, die bis teilweise 23:00 Uhr offen haben, gibt es hier nicht nur tagsüber, sondern auch nachts ein reges Treiben. In der Nähe liegen auch einige Lokale, die bis in die Morgenstunden offen haben, sodass Nachtschwärmer hier mit Sicherheit eine gemütliche Möglichkeit zum Ausklang des Tages finden.

Am Ende des Naschmarkts finden Sie jeden Samstagvormittag einen großen Flohmarkt, dessen Besuch sich ohne Frage lohnt. Tipp: Hier ist feilschen nicht nur möglich, sondern auch erwünscht! 

Naschmarkt-620-Getty.gif © Getty Images

 

Öffnungszeiten des Marktes

Montag bis Freitag:

  • Verkaufsstände 6:00-21:00 Uhr
  • Bars und Restaurants 6:00-23:00 Uhr

Samstag:

  • Verkaufsstände 6:00-18:00 Uhr
  • Bars und Restaurants 6:00-23:00 Uhr

Sonn- und feiertags ist der Markt geschlossen. 

 

Barrierefreiheit

WC-Anlagen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sind an den folgenden Adressen vorhanden:   

  • 6, Linke Wienzeile gegenüber Nr. 12 (WC-Anlage mit Behindertenkabine und mit Wartepersonal)
  • 6, Alfred-Grünwald Park (WC-Anlage mit Euro Key Behindertenkabine ohne Wartepersonal)

 

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

U-Bahn: Linie U1 und U2 (Station Karlsplatz), Linie U4 (Station Karlsplatz oder Station Kettenbrückengasse)

Bus: Linie 59A (Station Bärenmühldurchgang)

 

Anreise mit dem Auto

Die Anreise mit dem Auto wird nicht unbedingt empfohlen, da sich der Naschmarkt in einer Kurzparkzone befindet, in der nur wenige Parkplätze vorhanden sind. Ein Behindertenparkplatz ist in der Resselgasse bei der Technischen Universität eingerichtet. Ansonsten empfiehlt es sich, auf eine der Garagen in der Umgebung umzusteigen:

  • Karlsplatz Garage (ÖPARK) in der Mattiellistr. 2-4, 1040 Wien, ohne Behindertenparkmöglichkeit.
  • WIPARK Operngasse 13, 1040 Wien (bei der Technischen Universität), mit Behindertenparkmöglichkeit.

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Regenschauer, dann Sonne, windig. 7/13°

In den Südstaulagen stauen sich dichte Wolken und es regnet zeitweise, sonst regnet es vorerst nur örtlich und zeitweise scheint vor allem im Osten und in leicht föhnigen Tälern die Sonne. Am kräftigsten regnet es in Osttirol und Oberkärnten. Im Tagesverlauf breiten sich dichtere Wolken und Niederschläge nord- und ostwärts aus, im Nordosten kann es aber gebietsweise noch bis zum Abend trocken bleiben. Stellenweise eingelagerte Gewitter sind an der Alpensüdseite nicht ganz auszuschließen. Der Wind weht mäßig, im Osten und im Bergland häufig auch lebhaft aus Ost bis Süd. Im Westen dreht der Wind bereits auf westliche Richtungen. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Süden nur noch 10 bis 15 Grad, sonst noch einmal 16 bis 22 Grad mit den höchsten Temperaturen ganz im Osten. Heute Nacht: Unter Störungseinfluss verlaufen der Abend und die Nacht trüb und regnerisch. Die Schneefallgrenze sinkt im Laufe der Nacht von Westen her auf 1700m bis 1200m Seehöhe. Es kommt vielfach mäßiger bis lebhafter Wind aus West bis Nordwest auf. Nur im Süden ist der Wind meist nur schwach bis mäßig. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 3 und 11 Grad.
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