25. Mai 2020 | 14:00 Uhr

Gasometer-Getty-Titel.gif © Getty Images

Simmeringer Wahrzeichen

Alles über die Gasometer

Diese denkmalgeschützten Speichergebäude sind etwas ganz Besonderes.

Simmeringer Wahrzeichen: Die Gasometer sind vier zylinderförmige Gasspeicher im 11. Wiener Gemeindebezirk, die Ende des 19. Jahrhunderts in Betrieb gingen und deren Außenfassade bis heute erhalten geblieben ist. Die denkmalgeschützten Speichergebäude dienten von 1899 bis 1975 dem Gaswerk Simmering, sind jeweils etwa 70 Meter hoch und haben einen Durchmesser von ca. 60 Metern.

Lange debattierte und plante die Gemeinde Wien moderne Nutzungspläne, bis die Gasometer schließlich 2001 umgebaut und revitalisiert wurden. Während die Außenmauer und der Dachstuhl weiterhin originalgetreu sind, wurde das Innere der Gasspeicher bei diesem Umbau komplett entfernt und umgewidmet.

Heute befindet sich in den Gebäuden ein Einkaufszentrum, ein Kino, eine Fahrschule, mehrere Arztpraxen und ein Wohnkomplex, in dem rund 1500 Menschen leben. Weil sich die MieterInnen der „Gasometer City“ ungewöhnlich stark mit ihrem Wohnort identifizierten und ein enger Zusammenhalt unter den BewohnerInnen entstand, erfährt das Phänomen „Gasometer Community“ bis heute hohes wissenschaftliches Interesse.

Seit 2013 wird in den Gasometern der Fokus auf die Musik gelegt. Im Gebäudekomplex finden sich derzeit drei Ausbildungsinstitute für Popularmusik, zwei Veranstaltungshallen und diverse Fachgeschäfte für Musikliebhaber (darunter der Musikmegastore „Klangfarbe“ und ein Gitarrenbauer).

 

Führungen und Events

In den zwei Veranstaltungshallen finden regelmäßig Konzerte, Clubbings, Musicals, Bälle und Firmen-Events statt. Die größere der beiden, die „Planet.TT Bank Austria Halle“ bietet Platz für bis zu 4550 BesucherInnen. Hier spielten schon Bryan Adams, Die Toten Hosen, Cyndi Lauper, Sting, Lady Gaga und Status Quo. Insgesamt besuchen etwa 330.000 Menschen jährlich die Konzerte und Events im Entertainmentcenter der Gasometer. Tickets zu aktuellen Veranstaltungen können Sie bei den meisten Vorverkaufsstellen oder unter http://www.planet.tt/8-0-Events-und-Tickets.html kaufen.

Unabhängig davon werden individuell gestaltbare Führungen durch die Gasometer angeboten, die auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten werden. Kinder, SchülerInnen, StudentInnen, TouristInnen, Fachleute und ArchitekturexpertInnen kommen hier auf Ihre Kosten und erfahren Wissenswertes über die ehemalige Verwendung als Gaswerk, Raum- und Stadtplanung, Nachhaltigkeit oder Energietechnik. Der geführte Rundgang wird in Deutsch, Englisch und Ungarisch angeboten (Französisch, Japanisch und Spanisch auf Anfrage) und ist unter der E-Mail-Adresse office@wiener-gasometer.at buchbar.

 

Öffnungszeiten

Die individuellen Öffnungszeiten der Geschäfte können Sie unter https://www.gasometer.at/de/einkaufen/geschaefte einsehen.

 

Anreise mit dem Auto

Die Parkgaragen der Gasometer A und C (Guglgasse 6-10,1110 Wien) fassen 442 Stellplätze. Bei Konsumation oder Einkauf können BesucherInnen 1,5 Stunden gratis parken.

In den tieferen Etagen des Entertainmentcenters stehen Ihnen weitere 659 Parkplätze zur Verfügung. Die Konzerthalle befindet sich im Gasometer B.

 

Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

U-Bahn: U3-Station Gasometer.

Autobus: Linie 72A, Station Gasometer, Nachtbus 75A (von 1:00 Uhr bis ca. 4:30 Uhr), Station Gasometer.

 

Barrierefreiheit

In den Parkgaragen stehen überbreite, markierte Parkplätze für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zur Verfügung. Das Entertainmentcenter ist mit einem Treppenlift barrierefrei zugänglich, dieser ist jedoch eher klein.

Der Haupteingang zum Gasometer in der Nähe der U-Bahn-Station wurde mehrmals umgebaut, nachdem die Rampe bis 2011 zu steil für RollstuhlfahrerInnen war. Heute öffnet ein Türöffner einen barrierefreien Eingang zum Gasometer (diesen muss man 3 Sekunden lang gedrückt halten). 

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In vielen Landesteilen überwiegt sonniges und trockenes Wetter. Im östlichen Flachland liegen aber zum Teil zähe Hochnebel, die sich auch bis zum Abend kaum lichten. In Vorarlberg und Tirol tauchen hingegen im Laufe des Nachmittags erste Wolken einer aufziehenden Kaltfront auf, die sich in der Folge langsam nach Osten ausbreiten. Mitunter setzt im äußersten Westen bis zum Abend auch leichter Regen ein. Der Wind weht generell nur schwach aus meist südlichen Richtungen. In Abhängigkeit von Sonnenschein, Hochnebel und Wolken liegen die Tageshöchsttemperaturen zwischen 3 und 11 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag breiten sich Wolken einer Kaltfront allmählich in Richtung Osten und Südosten aus und lösen im östlichen Flachland, im Donautal sowie am Alpenostrand letzte Hochnebelreste ab. Bis zum Morgen setzt bei einer Schneefallgrenze zwischen 700 und 1000m Seehöhe schließlich vom Bregenzer Wald, entlang der Alpennordseite bis ins westliche Niederösterreich Regen ein. In den Landesteilen nördlich der Donau ist während der Morgenstunden vereinzelt Glätte möglich. Der Wind weht unverändert schwach bei Tiefsttemperaturen zwischen minus 4 bis plus 3 Grad.
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