06. Juni 2020 | 19:45 Uhr

Dehnepark-Fuhrich-TZ-OE-Titel.gif © Roman Fuhrich / TZ Oe

Natur-Oase

Erholungsgebiet Dehnepark

Der weitläufige Dehnepark ist ein beliebtes Ziel für NaturliebhaberInnen.

Der etwa 5 Hektar große Dehnepark ist ein Erholungsgebiet im 14. Wiener Gemeindebezirk. Der vom Forstamt der Stadt Wien verwaltete Naturpark liegt an den Hängen der Steinhofgründe und ist Teil des Wienerwalds.

 

Geschichte und Namensgebung

Ursprünglich wurde die Parkanlage gegen Ende des 18. Jahrhunderts für die damalige Besitzerin, die Fürstin Maria Antoine Paar, im Stil eines englischen Landschaftsgartens errichtet. Darüber hinaus zierten in der Biedermeierzeit kleine Tempel und Pavillons die Anlage, von denen heute nur mehr die sogenannte „Ruinenvilla“ erhalten ist.

Seinen Namen verdankt der Dehnepark dem Hofzuckerbäcker August Dehne, der den Park im 19. Jahrhundert mit den Einnahmen seiner „Hofkonditorei Demel“ erwarb. Seit 1973 ist die Naturanlage, die heute im Besitz der Stadt Wien ist, öffentlich zugänglich.

 

Highlights und Gebäude

Der Dehnepark gilt als eines der bedeutendsten Naherholungsgebiete Wiens. Besonders im Frühling besticht der vielleicht schönste Landschaftsgarten Wiens mit seiner herrlichen Obstbaumwiese, einem malerischen Teich und seinem inoffiziellen Wahrzeichen, einer Plantane mit einem Kronendurchmesser von etwa 30 Metern.

Für Kontroversen sorgt die sogenannte Forst-Villa, die der Schauspieler und Regisseur Willi Forst nach dem Zweiten Weltkrieg inmitten des Dehneparks erbauen ließ. Sie gilt als attraktives Wanderziel, fällt aber trotz Denkmalschutz mehr und mehr Verfall und Überwucherung zum Opfer.

 

Attraktionen für Kinder

Ein Waldspielplatz ist mit Spielgeräten, einem Ballspielplatz und einer Sandkiste ausgestattet. Er ist über den Eingang Dehnegasse erreichbar und befindet sich nach etwa 50 Metern auf der rechten Seite.

Aufgrund einer Vielzahl an sanften und steilen Hügeln eignet sich der Dehnepark im Winter auch sehr gut zum Rodeln mit Kindern.

Darüber hinaus finden sich im Park zahlreiche Picknickwiesen, Trinkbrunnen und WC-Anlagen.

 

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Bus: 48A, Station Baumgartner Höhe + 500m Fußweg, 47A, Station An der Niederhaid + 600 m Fußweg.

U-Bahn: U4-Station Wien Hütteldorf + 1km Fußweg.

 

Barrierefreiheit

Die WC-Anlagen sind mit einer Euro-Key-Behindertenkabine ausgestattet. Die meisten Wege sind mit dem Rollstuhl befahrbar, einige sind jedoch uneben und teilweise steil.

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In den Niederungen Nebel, sonst Sonne, -10/1°

Hoher Luftdruck ist zur Wochenmitte in Österreich wetterbestimmend. Damit scheint die Sonne in den meisten Landesteilen von einem nahezu wolkenlosen Himmel. Lediglich im Osten, am Alpenostrand, in Unterkärnten sowie auch in der Südoststeiermark gibt es zunächst lokale Nebel- oder Hochnebelfelder von unterschiedlicher Beständigkeit. Der Wind aus Ost bis Süd weht im östlichen Flachland, im Wiener Becken sowie auch generell an der Alpennordseite mäßig bis lebhaft. Die Tageshöchsttemperaturen in den Niederungen im Osten minus 5 bis plus 2 Grad. In mittleren Höhenlagen im Westen werden bis 9 Grad erreicht. Heute Nacht: Abseits der typischen Nebelgebiete verläuft die Nacht auf Donnerstag in weiten Teilen wolkenlos und klar. In den Niederungen, vor allem aber im Norden und Osten, im Waldviertel sowie verbreitet im Burgenland breiten sich bis zum Morgen wieder Nebel und Hochnebel aus. Der Wind kommt aus Ost bis Süd und weht im Osten anfangs noch mäßig. Die Temperaturen umspannen in der Nacht minus 15 bis minus 2 Grad.
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