06. Juni 2019 | 23:06 Uhr

Unwetter Feuerwehr © APA/LFV/FRANZ FINK (Symbolbild)

Sommer der Gegensätze

Wetter-Wahnsinn: Unwetter, Schnee-Tote & 32 Grad

Wissenschaftler warnen schon lange: Die Erderwärmung verstärkt die Wetter-Extreme. 

Wien. Der meteorologische Sommer ist gerade sieben Tage alt und schon erleben wir alle möglichen klimatischen Extreme:

Hitzewelle

32,5 Grad – das ist der bisherige heurige Rekord, gemessen in Bregenz (V.) am Mittwoch. Eine Hitzewelle nistete sich vergangenes Wochenende über Österreich ein. Obwohl es gestern in vielen Gebieten eine deutliche Abkühlung gab, 30 Grad werden noch immer täglich erreicht.

Zwei Tote im Schnee

Absoluter Gegensatz: Im Kleinwalsertal (V.) fielen zwei deutsche Wanderer (40, 41) auf dem Widderstein in ein Schneeloch (noch immer liegen an dieser Stelle 6 Meter Schnee) – sie hatten keine Chance.

Verletzte bei Unwetter

Wie im Hochsommer drohen schon jetzt täglich schwere Unwetter. Am Mittwoch waren vor allem der Süden und Osten des Landes betroffen. In Lamm im Lavanttal (K.) wurden zwei Männer (35, 39) von einem Blitz verletzt. Für die Flugretter des Rettungshubschraubers Christophorus 11 war es wegen des Unwetters ein äußerst gefährlicher Einsatz.

Überschwemmungen

Nach heftigen Regenfällen standen etliche Orte unter Wasser. In Wabelsdorf (K.) standen die Helfer bis zur Hüfte in den Fluten. Spielberg (St.) war hingegen fast völlig mit Hagelkörnern übersät.

Gelsenplage

Experten sind sich sicher: Heuer wird ein absolutes Gelsen-Jahr und es startet früh wie nie. Der extrem feuchte Mai bewirkt eine Bevölkerungs-Explosion der Insekten.

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Sonne im W und S, sonst Schauer, 8/19°

Im Westen und Südwesten dominiert der Sonnenschein, hier sind kaum Wolken unterwegs. Überall sonst wechseln sich Sonne und Wolken stetig ab und es gehen immer wieder Regenschauer nieder. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt an der Alpennordseite zwischen der Buckligen Welt und Salzburg. Die Schneefallgrenze pendelt knapp unter 2000m Seehöhe. Im Laufe des Nachmittags lässt die Schauertätigkeit aber nach. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten aber auch lebhaft aus Nordwest. Tageshöchsttemperaturen 13 bis 22 Grad, mit den höchsten Werten in den sonnigen Regionen.
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