06. Dezember 2021 | 19:33 Uhr

Schnee Winter Wetter © APA/EXPA/JFK

Wintereinbruch

Schneewalze bringt 50 Zentimeter Neuschnee

Das Wetter bleibt weiter ungemütlich: Zur Wochenmitte rollt die nächste Schneewalze an. In weiten Teilen Österreichs herrscht Lawinengefahr.

Am Wochenende hat es in vielen Regionen Österreichs zum Teil dicht geschneit. Die Schwerpunkte waren dabei laut der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik die Alpen und der Süden des Landes. Rund 50 Zentimeter Schnee lagen am Montag in der Früh zum Beispiel an den ZAMG-Wetterstationen in Preitenegg und Kötschach-Mauthen in Kärnten. 

In Warth/Arlberg in Vorarlberg wurden 30 bis 40 Zentimeter gemessen. In den Stationen Ramsau/Dachstein und Zeltweg (ST), St. Johann/Pongau und Radstadt (S), Klagenfurt/Flughafen (K), Windischgarsten (O), Seefeld und Lienz (T) waren es um die 20 Zentimeter.

Auch in den nächsten Tagen erwartet Österreich winterliche Temperaturen mit Höchstwerten meist zwischen minus vier und plus vier Grad. In den Nächten ist es verbreitet frostig. In schneebedeckten Tälern sind bei klarem Himmel auch unter minus zehn Grad möglich.

Die Prognose im Detail:

Dienstag:

Von Westen her breiten sich Wolken mit etwas Regen oder Schneefall aus. Die Schneefallgrenze steigt von tiefen Lagen auf 400 bis 700m. In Tirol und Vorarlberg lockert es bereits am Vormittag wieder auf, auch in Salzburg werden die Niederschläge am Nachmittag seltener. Den Süden sowie den äußersten Osten erreicht der Niederschlag kaum. Hier streifen die Wolken der Warmfront nur, ansonsten ist es sonnig. Der Wind weht schwach bis mäßig, in höheren Lagen auch lebhaft aus westlichen Richtungen. Tiefsttemperaturen minus 9 bis minus 1 Grad, lokal auch darunter. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 5 Grad. 

Mittwoch:

An der Alpennordseite halten sich weiterhin dichte Wolken und vor allem in den Staulagen schneit es noch zeitweise, vereinzelt können von Norden her auch noch kurze Schneeschauer durchziehen. Ab und zu gibt es ein paar Auflockerungen, länger scheint die Sonne am Nachmittag aber hauptsächlich in den südlichen Landesteilen und am Alpenostrand. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, in höheren Lagen und vom Wienerwald bis zum Nordburgenland vorübergehend auch lebhaft aus West bis Nordwest. Nachmittagstemperaturen 0 bis 6 Grad. 

Donnerstag:

Für die Nacht auf Donnerstag wahrscheinlich im Großteil Österreichs Schneefall. Am Donnerstag selbst wird es aber nur noch stellenweise Schnee- oder Regenschauer geben - und es kann zwischendurch auch auflockern. 

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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