29. Februar 2016 | 13:27 Uhr

feb485.jpg © EXPA / JFK

Klima

Zweitwärmster Februar der Messgeschichte

 Im Flachland und in vielen Tälern verlief der Februar extrem schneearm.

Mild, feucht und in den tiefen Lagen ein bisschen Schnee: Die Bilanz zogen die Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) über den Februar. Insgesamt war der Monat der zweitwärmste Februar der Messgeschichte

"Der Februar 2016 liegt 4,1 Grad über dem vieljährigen Mittel und ist damit der zweitwärmste Februar der knapp 250-jährigen Messgeschichte, hinter dem Februar 1966 und gleichauf mit 2002. Am 22. Februar 2016 wurden außerdem in Pottschach in Niederösterreich 23,2 Grad gemessen. Das ist die höchste jemals in diesem Monat registrierte Temperatur, gleichauf mit 23,2 Grad am 25. Februar 1990 in Altenmarkt an der Triesting, ebenfalls in Niederösterreich", sagte Meteorologe Alexander Orlik.

Der Februar 2016 war extrem nass und brachte österreichweit gesehen rund 100 Prozent mehr Niederschlag als in einem durchschnittlichen Februar, im Süden stellenweise sogar bis zu 400 Prozent. "Erst die endgültige Auswertung des Monatsendes wird zeigen, welchen Platz das in der historischen Einordnung bedeutet", meinte Orlik. Zwischen Rang drei und 20 sei noch alles möglich ist.

Im Flachland und in vielen Tälern verlief der Februar extrem schneearm. Eine geschlossene Schneedecke gab es in den Landeshauptstädten zum Beispiel nur in Klagenfurt (acht Tage), in Innsbruck (drei Tage) und in Bregenz (ein Tag). Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Februar bringt in allen Landeshauptstädten zwischen neun (Eisenstadt) und 17 (Klagenfurt) Tage mit einer geschlossenen Schneedecke.
 

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Verbreitet Schauer/Gewitter 12/22°

Zumindest zeitweise scheint im Großteil des Landes die Sonne. In der ersten Tageshälfte kommt es nur stellenweise, vor allem im Norden und über der Landesmitte, zu leichten Regenschauern. Am Nachmittag wachsen Haufenwolken am ehesten im Südosten bis in große Höhen empor, dort sind dann ein paar meist isolierte Regenschauer oder auch Gewitterzellen möglich. Im Norden und entlang des Alpenhauptkammes weht mäßiger, mitunter auch lebhafter West- bis Nordwestwind, im Süden und Südosten frischt der Wind lediglich in Gewitternähe böig auf. Frühtemperaturen 8 bis 16 Grad, Tageshöchsttemperaturen 19 bis 25 Grad.
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