03. Juli 2014 | 12:08 Uhr

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Schon 14 FSME-Fälle

2014 ist ein Mega-Zeckenjahr

Fünf Betroffene mussten in Tirol bereits ins Krankenhaus.

Vergangenes Jahr sind in Österreich 98 Menschen an Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) erkrankt, zwei sind gestorben. 2014 sind laut Department für Virologie an der MedUni Wien bereits 14 Fälle gemeldet werden. In Tirol mussten sogar fünf Erkrankte ins Spital gebracht werden.

Aber auch aus allen anderen Bundesländern, mit Ausnahme von Wien und Salzburg, wurden bereits FSME-Erkrankungen gemeldet. In Oberösterreich, Kärnten und Vorarlberg wurden je zwei Fälle gemeldet, in Niederösterreich, dem Burgenland und der Steiermark je ein Fall. Besonders betroffen ist die Altersgruppe 41 bis 60 Jahre mit insgesamt sechs Fällen.

Jeder zweite ist nicht geimpft:
Erschreckend ist, dass rund die Hälfte der Österreicher nicht korrekt geimpft ist. "Erhöhte Zeckenaktivität führt allein aufgrund der höheren Kontaktrate eindeutig zu erhöhtem FSME Risiko. Entscheidend bei Zecken ist, dass FSME-Viren sofort mit dem Stich übertragen werden. Und stechen können Männchen, Weibchen und Nyphen", warnte Georg Duscher, Parasitologe von der Vetmeduni Wien.

Auch kurzfristig könne man sich noch gegen FSME impfen lassen, da sich der Schutz mit einer "Schnell-Immunisierung" sehr rasch aufbauen lässt. Die Impfaktion läuft noch bis 31. Juli. Die "Zeckenkrankheit" bleibt weiterhin ursächlich unbehandelbar. Die einzige sinnvolle Maßnahme bei der FSME ist die Impfung.

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Von NW Schneeregenschauer, im S mehr Sonne, 0/+6°

Mit einer Nordwestströmung ziehen wiederholt Schnee- und Schneeregenschauer durch, an der Alpennordseite, besonders in Vorarlberg schneit es oft auch anhaltend. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen tiefen Lagen und 500m. Weitgehend trocken bleibt es im Süden, hier gibt es auch die meisten sonnigen Auflockerungen. Der Wind weht mäßig, in höheren Lagen auch teils lebhaft aus westlichen Richtungen, von Kärnten bis zum Südburgenland bleibt es eher schwach windig. Nachmittagstemperaturen 0 bis 10 Grad, mit den höchsten Werten im Süden und Südosten. Heute Nacht: In der Nacht lässt der Schneefall an der Alpennordseite nach und klingt teils ab, nur vom Salzkammergut bis ins westliche Niederösterreich regnet oder schneit es auch noch nach Mitternacht zeitweise. Im Norden, Osten und Süden bleibt es weitgehend niederschlagsfrei und vor allem im Süden oft auch nur gering bewölkt. Der Wind weht, vor allem im Norden und Osten, mäßig bis lebhaft, in höheren Lagen auch kräftig aus West. Tiefsttemperaturen minus 9 bis plus 1 Grad, mit den tiefsten Werten in Osttirol und Oberkärnten.
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