12. Oktober 2014 | 18:12 Uhr

hudhud.jpg © Hindustan Times via Getty Images

Japan/Indien

Wirbelstürme zogen tödliche Verwüstungs-Spur

Zyklon "Hudhud" erreichte bis zu 195 Kilometer pro Stunde. "Vongfong" ist im Anmarsch.

Zwei verheerende Wirbelstürme haben in Indien und Japan mehrere Menschen in den Tod gerissen und viele verletzt. In Indien starben mindestens fünf Menschen beim Zyklon "Hudhud". Der gewaltige Taifun "Vongfong" verletzte am Wochenende im Süden Japans mindestens 25 Menschen.

Video: so heftig ist der Taifun in Japan

Es tut uns leid. Dieses Video ist nicht mehr verfügbar.

"Vongfong" wird in dieser Woche auch im Raum Tokio erwartet. Mehr als 210.000 Menschen waren aufgerufen, sich wegen der Gefahr von Überschwemmungen in Sicherheit zu bringen. Fast 400.000 Menschen im indischen Unionsstaat Andhra Pradesh sowie im benachbarten Orissa mussten ihre Häuser verlassen, wie der Sender NDTV berichtete.

Es tut uns leid. Dieses Video ist nicht mehr verfügbar.

In Japan war es der 19. Taifun der Saison und der zweite heftige Sturm binnen einer Woche. Er unterbrach im Urlaubsparadies Okinawa in etwa 50.000 Haushalten vorübergehend die Stromversorgung. "Phanfone" war Anfang der Woche über Japan hinweggefegt und hatte neun Menschen in den Tod gerissen. Der neue Taifun "Vongfong" bewegt sich langsam mit 15 Kilometern pro Stunde fort. Die Windgeschwindigkeiten nahe seinem Zentrum erreichten am Sonntag etwa 180 Kilometer in der Stunde.

Der Zyklon "Hudhud" in Indien erreichte laut Wetterbehörde Windgeschwindigkeiten von bis 195 Kilometern pro Stunde. Der Sturm werde nach dem Überqueren der Küste schnell an Intensität verlieren, kündigte der Direktor der Wetterbehörde an. Schon am Sonntag erreichten seine Ausläufer nur noch 120 Kilometer pro Stunde.

Taifune sind tropische Wirbelstürme im westlichen Pazifik. Im Indischen Ozean spricht man von Zyklonen. Sie entstehen über dem Meer, wenn das Oberflächenwasser mindestens 26 Grad warm ist und stark verdunstet. Die infolge der Erddrehung entstehende sogenannte Corioliskraft bewirkt, dass die Luft sich um das Zentrum dreht.

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15

Warmfront mit Regen, im S sonniger, -5/+6°

Von Westen her treffen in rascher Folge Störungszonen ein und bringen recht verbreitet Regen und Schneefall. Vor allem am Nachmittag und bis in die Nacht hinein fällt im Westen kräftiger Regen oder Schneefall. Die Schneefallgrenze steigt von 500 bis 700m tagsüber auf 900 bis 1300m Seehöhe an. Ganztägig trocken und zeitweise sonnig bleibt es im Süden und Südosten. Der Wind weht zunehmend mäßig bis lebhaft aus West, nur ganz im Osten und im Süden bleibt es windschwach. Tageshöchsttemperaturen 2 bis 10 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag zieht eine Warmfront weiter ostwärts und so breiten sich dichte Wolkenfelder und Regen vom Westen Österreichs entlang der Alpennordseite bis in den Osten aus. Die Schneefallgrenze steigt von rund 900 bis 1200m auf 1500m Seehöhe an. Im Süden und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht mit dem Frontdurchzug in den Niederungen mäßig aus West, lediglich im Süden und Südosten ist es windschwach. Tiefsttemperaturen zwischen minus 3 und plus 5 Grad.
mehr Österreich-Wetter