24. August 2016 | 08:48 Uhr

eberstein1.jpg © openstreetmap.org

Kärnten

Wirbel nach Mauerrutsch beim Schloss Eberstein

Der Schlossbesitzer glaubt, dass Sprengungen der Auslöser für den Rutsch waren.

Anfang August rutschte eine zehn Meter hohe antike Stützmauer der Schlosskapelle bei Schloss Eberstein ab und verlegte die Görtschitztalbahn. Der Schlossbesitzer selbst glaubt nicht, dass der Regen schuld am Rutsch der Mauer war. Vielmehr sieht er einen Zusammenhang mit den Sprengungen im nahe gelegenen Dolomitwerk.

Aufklärung

Die Gemeinde, der Schlossbesitzer und die Dolomitwerke wollen nun jeweils ein Gutachten in Auftrag geben, um die Ursache für den Mauerrutsch herauszufinden. Auch die ÖBB verlangen nach Aufklärung. Bereits gestern sah sich ein Sprengsachverständiger auf Schloss Eberstein um. Die wichtigste Frage wird wohl sein, ob von der Mauer weiterhin eine Gefahr ausgeht und ob vom Schloss noch etwas nachrutschen kann.

Sprengungen

Laut dem Geschäftsführer des Dolomitwerks Eberstein würden sämtliche Messwerte bei Sprengungen unter den Grenzwerten liegen. Der Anwalt von Schlossbesitzer Sigurd Hochfellner fordert dennoch bis nächste Woche alle Unterlagen vom Dolomitwerk über Sprengungen.

Die görtschitztalbahn selbst bleibt weiterhin gesperrt, wie lange, kann noch nicht gesagt werden.
 

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