24. Oktober 2022 | 10:17 Uhr

Himmelsschauspiel

Wir haben freie Sicht auf Sonnenfinsternis

Weitgehend freie Sicht auf eine partielle Sonnenfinsternis haben wir am Dienstag. Die Sonne wird zu 41 Prozent (Durchmesser) partiell verfinstert.

Weitgehend freie Sicht auf die partielle Sonnenfinsternis morgen, Dienstag, verspricht die Wetterprognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Überhaupt kein Problem gebe es von Vorarlberg bis Salzburg und Osttirol, Westwind verblase etwaige Nebelfelder in Ober- und Niederösterreich. Nur im Osten und Südosten können Wolkenreste einer abziehenden Kaltfront den Beginn der Finsternis um 11.15 Uhr etwa trüben, teilte die ZAMG auf Anfrage der APA mit.

Laut Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA) ist die partielle Sonnenfinsternis der Höhepunkt des heurigen Astronomiejahrs. In Wien beginnt das Himmelsschauspiel um 11.15 Uhr. Die maximale Bedeckung wird um 12.20 Uhr erreicht. Die Fläche der Sonnenscheibe ist dann zu rund 30 Prozent verfinstert, gemessen am Durchmesser sind es 41 Prozent. Um 13.26 ist das Himmelsschauspiel nach insgesamt zwei Stunden und elf Minuten dann vorbei. Die exakten Zeiten und der genaue Grad der Verfinsterung variieren dabei innerhalb Österreichs leicht.

Die meisten Wolken gibt es den Angaben der ZAMG zufolge am Vormittag in Unterkärnten, der südöstlichen Steiermark, im Burgenland und dem östlichen Flachland, wo auch ein paar Nebelfelder liegen können. Bis Mittag, also rechtzeitig zum Höhepunkt der Sonnenfinsternis, sollten sie aber weitgehend abgezogen sein.

Sonnenfinsternis nur mit Schutz beobachten

Die Finsternis darf man nur mit entsprechendem Schutz beobachten. Mit freiem Auge braucht man eine Finsternisbrille oder Sonnenfilterfolie, die im astronomischen Fachhandel erhältlich sind. Experten warnen vor "Hausmittel" wie Rettungsdecken, rußgeschwärzte Gläser, CDs oder ähnliches, die keinen entsprechenden Schutz für die Augen bieten.

sonnenfinsternis1.jpg © Getty

Bei Neumond steht der Mond von der Erde aus gesehen nahe der Sonne. Durchschnittlich zwei Mal im Jahr verdeckt der Erdtrabant dabei zumindest teilweise die Sonnenscheibe und es kommt zu einer Sonnenfinsternis. Diese ist allerdings nicht überall auf der Erde zu sehen. Bis zur nächsten Sonnenfinsternis in Österreich muss man lange warten, sie gibt es erst wieder am 29. März 2025.

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Im O nebelig, im W sonnig, -3/+4°

Vor allem in den Niederungen im Norden und Osten sowie am Alpenostrand liegen zum Teil ganztägig Nebel oder Hochnebelfelder mit einer Obergrenze von 500 bis 700m Seehöhe. Darüber und außerhalb scheint überwiegend die Sonne. Nur im Norden ziehen auch einige stärkere Wolkenfelder in hohen und mittelhohen Schichten durch. Der Wind aus Ost bis Südwest weht schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen in den Nebelzonen minus 3 bis 0 Grad, sonst 1 bis 9 Grad, am mildesten ist es im Westen und in höheren Lagen. Heute Nacht: Während sich in den Niederungen in der Osthälfte und im Waldviertel in der Nacht Nebel und Hochnebel wieder ausbreiten, ziehen weiter im Westen hingegen allmählich ein paar dichtere Wolken auf. Mit Niederschlag ist vorerst aber nicht zu rechnen. Bei schwachem Wind liegen die Tiefsttemperaturen zwischen minus 8 und plus 2 Grad, mit den höchsten Temperaturen um den Bodensee.
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