08. Dezember 2018 | 15:22 Uhr

dahziegel.jpg © Feuerwehr Gloggnitz

Feuerwehr-Einsätze

Wintersturm fegte Bauteile und Dachziegel durch die Luft

Der angekündigte Sturm erreichte bis zu 90 km/h und sorgte lokal für Feuerwehreinsätze. 

NÖ. In Niederösterreich mussten einige Feuerwehren wegen Sturmschäden ausrücken. In Gloggnitz und Neunkirchen flogen Bauteile und Dachziegel durch die Luft. Die Einsatzkräfte mussten das Gefahrengut sichern um weitere Schäden zu vermeiden. 

Vorsicht war aber auch in der Steiermark und in Oberösterreich geboten. Auch hier frischte der Wind kräftig auf. Sturmböen bis zu 80 km/h wurden erwartet.

Auch in den kommenden Tagen muss man mit stürmischen Wetter rechnen. Am Sonntag weht der Wind oft stark bis stürmisch aus westlicher Richtung, auf der Alpensüdseite greift er hingegen kaum durch. In der Früh zeigt das Thermometer minus vier bis plus sechs Grad, am Tag höchstens drei bis zehn Grad.

Montag: Starker Wind aus West bis Nord

Am Montag sinkt die Schneefallgrenze tagsüber auf 700 bis 400 Meter Seehöhe. Im Flachland des Ostens gibt es hingegen nur einzelne Schauer, die aber zunehmend auch mit Graupel oder ebenfalls Schneeflocken durchsetzt sind. Weitgehend trocken mit einigen sonnigen Phasen verläuft der Tag im Süden Kärntens, im Südosten der Steiermark und im Südburgenland, hier bleibt auch der Wind eher schwach. Sonst bläst er aber teils stark bis stürmisch aus West bis Nord.

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Im W zunehmend bewölkt, sonst sonnig, -2/6°

In vielen Landesteilen überwiegt sonniges und trockenes Wetter. Im östlichen Flachland liegen aber zum Teil zähe Hochnebel, die sich auch bis zum Abend kaum lichten. In Vorarlberg und Tirol tauchen hingegen im Laufe des Nachmittags erste Wolken einer aufziehenden Kaltfront auf, die sich in der Folge langsam nach Osten ausbreiten. Mitunter setzt im äußersten Westen bis zum Abend auch leichter Regen ein. Der Wind weht generell nur schwach aus meist südlichen Richtungen. In Abhängigkeit von Sonnenschein, Hochnebel und Wolken liegen die Tageshöchsttemperaturen zwischen 3 und 11 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag breiten sich Wolken einer Kaltfront allmählich in Richtung Osten und Südosten aus und lösen im östlichen Flachland, im Donautal sowie am Alpenostrand letzte Hochnebelreste ab. Bis zum Morgen setzt bei einer Schneefallgrenze zwischen 700 und 1000m Seehöhe schließlich vom Bregenzer Wald, entlang der Alpennordseite bis ins westliche Niederösterreich Regen ein. In den Landesteilen nördlich der Donau ist während der Morgenstunden vereinzelt Glätte möglich. Der Wind weht unverändert schwach bei Tiefsttemperaturen zwischen minus 4 bis plus 3 Grad.
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