23. April 2024 | 07:09 Uhr

Schneefall in der Südsteiermark

Schnee-Chaos

Wintereinbruch mitten im April

Heute schneit es wie erwartet von Vorarlberg bis ins Burgenland in ganz Österreich.

Der Winter holt wie angekündigt noch einmal zum letzten Schlag aus. So ist das Kleinwalsertal im Westen des Landes schon weiß bedeckt. Und auch für Oberwart am anderen Ende Österreichs sind Schneewarnungen angesagt. Vor allem in Kärnten und der Steiermark kehrt die Kälteperiode mit dicken Flocken zurück und sorgt noch einmal für verspätete Weihnachtsstimmung - nur ohne Punschstände.

Obervellach

31 cm Neuschnee in Kärnten

Laut Ö3-Moderator Sigi Fink liegen bereits 31 Zentimeter Schnee in Kornat im Lesachtal auf 990 Metern Höhe, in Bad Bleiberg sind es immerhin 22 Zentimeter. Selbst in Villach gibt es schon vier Zentimeter Neuschnee. Generell fällt Schnee fast überall in Österreich, länger liegen bleibt er allerdings nur selten.

Mörtschach © foto-webcam.eu

Temperaturen von 0 bis 10 Grad

Tagsüber soll die Schneefallgrenze auf 500 bis 1200 Meter Höhe steigen. In der Nacht auf morgen wird sich der Regen- und Schneefall-Schwerpunkt auf "Wien, ins Wiener Becken, Weinviertel, Nord- und Mittelburgenland" verlagern. Dort ist dann gar "mäßiger bis starker Schneeregen und Regen" zu erwarten. Erwartet werden Temperaturen von null bis acht Grad, in 2000 Metern Höhe sind es Minus fünf Grad. 

Weissensee © foto-webcam.eu

Hermagor © foto-webcam.eu

Verbreitet Regen oder Schneefall

Störungseinfluss bestimmt am Dienstag das Wetter in allen österreichischen Landesteilen. Bei einer Schneefallgrenze zwischen 600 und 1300 Metern Seehöhe regnet und schneit es häufig. Vor allem während der Morgenstunden können sich jedoch im Norden und Osten anfangs bis in tiefere Lagen Schneeflocken in den Niederschlag mischen. Der Wind kommt allgemein aus nördlichen Richtungen und weht schwach bis mäßig bei minus eins bis plus fünf Grad in der Früh. Tagsüber steigen die Temperaturen auf drei bis zehn Grad.

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Im W und N teils sonnig, sonst trüb, 0/7°

Im Norden, Osten und Süden liegen über den Niederungen oft ganztägig Nebel- und Hochnebelfelder. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben dort oft auch am Nachmittag nur gering. Im Bergland überwiegt hingegen anfangs sehr sonniges Wetter. Von Westen ziehen bereits am Vormittag kompakte Wolken einer Störungszone auf, die sich im Tagesverlauf nach und nach alpennordseitig ostwärts ausbreiten. Der Wind kommt aus Südost bis Südwest und weht am Alpennordrand sowie im Flachland des Ostens teilweise mäßig. Tageshöchsttemperaturen 3 bis 11 Grad, am wärmsten mit Föhneinfluss zwischen dem Bodensee und dem Mostviertel.
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