11. November 2016 | 14:25 Uhr

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Wetter-Warnung

Wintereinbruch: Jetzt kommt Schnee bis nach Wien

Der Winter nimmt mit Kälte, Regen und Schnee einen neuen Anlauf.

Tief „Julia“ ist von Deutschland nach Osten abgezogen, versorgt den Alpenraum aber von dort aus mit eiskalter Luft. Ein von den britischen Inseln nachrückendes, kleineres Tief hat es sich über Bayern eingerichtet und steuert die Niederschläge im Norden und im Westen bei. Aus Italien zieht ein weiteres Tief über den Osten Österreichs in Richtung Polen. Dieses Italien-Tief steuert wiederum Regen und Schnee in die Steiermark, das Burgenland, Niederösterreich und Wien. Die Prognose im Detail:

Aktuelle Wetterwarnungen:
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In der Nacht auf Freitag bringt sich noch einmal Tief "Julia" ins Spiel. Hinter "Julia" entsteht eine straffe Nordströmung, und kalte Luft sickert nach Österreich, die den Regen im Osten schließlich in Schnee verwandelt.

Samstag: Schnee auch in Wien

Samstagfrüh schneit es auch im Großraum Wien, in den westlichen Außenbezirken können zwischen 5 und 15 Zentimeter Neuschnee fallen. Hier geht sich jedenfalls eine Schneedecke aus. Sogar in der Innenstadt könnte eine Schneedecke möglich sein, untertags bleibt es mit höchstens 1 Grad kalt genug für die weiße Pracht. Mit bis zu 20 Zentimeter fällt im Wienerwald sogar noch mehr Schnee.

Der Autofahrerklub ARBÖ warnte vor glatten und matschigen Straßen. "Winterliche Fahrbahnverhältnisse können in höheren Lagen, wie auf der Wiener Außenringautobahn (A21) oder im Wechselabschnitt der Südautobahn (A2) sehr schnell eintreten. Auch im Wienerwald kann auf den Straßen Schnee oder Matsch liegen bleiben", so Thomas Haider. Wer keine Winterreifen am Auto montiert hat, sollte dieses besser stehen lassen. Denn. Bei einer Missachtung der Winterreifenpflicht drohen Strafen von bis zu 5.000 Euro.

Sonst beginnt der Samstag in Österreich trüb und es gibt anfangs recht verbreitet Schneefall oder Schneeregen, nur unterhalb von 300 bis 500 Meter Regen. Die Niederschläge fallen vor allem im Südosten und Osten kräftig aus. Im Westen lockert es am Nachmittag dann örtlich auf, ebenso im Südwesten. Am Alpenostrand und im östlichen Flachland gibt es lebhaften Wind aus Nordwest. Die Temperaturen erreichen maximal 0 bis 6 Grad.

Aktuelle Neuschnee-Prognose:
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Entspannung ab Sonntag

Am Sonntag zeichnet sich Entspannung ab. Es bleibt in ganz Österreich trocken und auch recht sonnig, zähe Hochnebel können sich aber bis in den Nachmittag hinein halten. Im Westen ziehen einige dichtere Wolken durch. Im Osten bleibt es mit kaltem Nordwind bei Höchstwerten von 4 Grad, im Westen steigen die Temperaturen auf 7 Grad.

Mit zunehmendem Hochdruckeinfluss wird es am Montag verbreitet sonnig, im Westen rückt auch schon wärmere Luft nach und lässt die Temperaturen bis auf 8 Grad steigen. Im Osten halten sich noch kältere Luftmassen, mehr als 4 Grad gehen sich hier nicht aus.

 

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Viel Sonne, im Südosten länger bewölkt. 4/17°

Unter Zwischenhocheinfluss setzt sich in den meisten Landesteilen sonniges und trockenes Wetter durch. Vor allem im Südosten halten sich jedoch Störungsreste in Form von ein paar dichteren Wolken oder hochnebelartiger Bewölkung länger. Hier kann sich im Laufe des Nachmittags die Sonne nur langsam behaupten. Während der Abendstunden treffen schließlich von Westen erste dichtere Wolken einer Störung ein, die mitunter in Tirol und Vorarlberg lokalen Regen bringen. Der Wind weht schwach bis mäßig, meist aus Ost bis Südwest bei Nachmittagstemperaturen zwischen 11 und 24 Grad. Die höchsten Temperaturen werden in den westlichen Landesteilen gemessen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag erreichen Wolken einer schwachen Störung von Westen Österreich und breiten sich bis zum Morgen langsam ostwärts aus. Während der Morgenstunden kann es vor allem in Tirol und Vorarlberg örtlich mitunter auch regnen. In Teilen der Steiermark sowie generell am Alpenostrand muss außerdem mit lokalen Nebelfeldern gerechnet werden. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus Ost bis Süd sinken die Temperaturen auf plus 12 bis minus 2 Grad.
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