18. März 2019 | 09:28 Uhr

schneeketten.jpg © APA

Neuschnee

Wintereinbruch führt zu Verkehrschaos in Kärnten

A10 nach Unfall gesperrt ++ Kettenpflicht auf zahlreichen Straßen

Der angekündigte Wintereinbruch hat in Kärnten zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen geführt. Bis in höhere Tallagen fiel Schnee, auf vielen Bergstraßen galt Kettenpflicht. Die Drautalstraße bei Greifenburg war nach einem Unfall ebenso gesperrt wie die Tauernautobahn A10 beim Oswaldibergtunnel in Villach.
 
Schneeketten waren nach Angaben der Polizei unter anderem am Loiblpass vorgeschrieben, ebenso am Nassfeld, Katschberg, auf der Turracher Höhe und auf der Straße auf den Falkert. Laut den Prognosen der Meteorologen sollten die Schneefälle bis gegen Mittag nachlassen. Auf den Bergen wurde mit 20 bis 40 Zentimeter Neuschnee gerechnet, am ergiebigsten dürfte der Niederschlag in den Karnischen Alpen und Karawanken ausfallen.

Schnee-Walze nach Sonnen-Traum

Prognose. Am Sonntag genossen in weiten Teilen Österreichs die Menschen den wärmsten Tag dieses noch jungen Jahres. Hotspot war Waidhofen an der Ybbs (NÖ) mit fast 23° – das sind mehr als 10 Grad über der üblichen Temperatur in diesen Tagen.

 

 

Doch jetzt kommt die knallharte Abkühlung. Vom Westen her schwebt seit Sonntagabend eine starke Kaltfront über Österreich ein.

50 cm Schnee. Wir spüren es alle: Die Temperaturen sind um 14 Grad kühler als noch gestern. Maximalwert heute ist nur mehr 9°.

Auf den Bergen zieht wieder der Winter ein. Bis auf 400 Meter hinunter sinkt die Schneefallgrenze. Besonders betroffen ist die Alpensüdseite. Auf den Karawanken und den Karnischen Alpen erwarten die Meteorologen der ZAMG bis zu 50 cm Schnee in höheren Lagen.

Schock. Den Kälteschock bringt uns extrem kalte und feuchte Luft aus dem Nordatlantik. Morgen verzieht sich Schneefall auf über 600 Meter, es bleibt aber zu kühl (max. 11 Grad) und verregnet. Am Donnerstag kommt die Wetter-Beruhigung mit bis zu 17 Grad und Sonne.

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Lokal Frühnebel, sonst sonnig, 6/21°

Zu Wochenbeginn sorgt im Westen und Südwesten eine Störungszone für unbeständige Wetterbedingungen. Von Vorarlberg bis in die Obersteiermark gehen immer wieder Regenschauer nieder. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt aber in Tirol. Die Schauer klingen im Laufe des Nachmittags jedoch allmählich ab. Überall sonst überwiegt der Sonnenschein, meist ziehen nur harmlose Schleierwolken durch. Lediglich im Bergland entstehen auch Quellwolken, Regenschauer bleiben aber in der Osthälfte eher die Ausnahme. Der Wind weht nur schwach. Tageshöchsttemperaturen 18 bis 23 Grad. Heute Nacht: Am Abend ziehen letzte Regenschauer im Westen bald ab und danach geht es im ganzen Land meist gering bewölkt bis wolkenlos durch die Nacht auf Dienstag. Inneralpin können sich in den frühen Morgenstunden Nebelfelder bilden, besonders im Westen. Der Wind weht nur schwach. Tiefsttemperaturen 2 bis 11 Grad.
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