30. Juni 2014 | 14:05 Uhr

wetterextrem.jpg © skywarn.at; Christian Bruna/brunapix

Meteorologen sagen

Das Wetter wird immer extremer

"Der Trend zu extremen Wetterlagen setzt sich weiter fort", sagen Meteorologen.

Der heimischen Landwirtschaft ist im ersten Halbjahr auf knapp 30.000 Hektar Fläche durch Hagel, Trockenheit, Überschwemmungen oder Sturm ein Gesamtschaden von rund 15 Mio. Euro entstanden. Das ist die Zwischenbilanz der Österreichischen Hagelversicherung, die auch für die Zukunft vor einer Zunahme von ungewöhnlich intensiven Wetterereignissen warnt.

"Der Trend zu extremen Wetterlagen setzt sich weiter fort", so Holger Starke, Meteorologe in der Österreichischen Hagelversicherung laut Aussendung. So seien etwa die lokalen Hagelunwetter in Kärnten und der Südsteiermark von vergangener Woche in ihrer Stärke unvergleichbar mit bisherigen Ereignissen ausgefallen.

Das Jahr begann schon viel zu warm:
Insgesamt verzeichneten laut Starke viele Regionen im Süden heuer den wärmsten Jänner der Messgeschichte. Dank zahlreicher Mittelmeertiefs lag dort im Februar die monatliche Niederschlagsmenge drei- bis siebenmal so hoch wie im langjährigen Durchschnitt. Im Osten und Norden hingegen fielen im gleichen Zeitraum weniger als 20 Prozent der durchschnittlichen Niederschlagsmenge.

Schwere Unwetter häufen sich:
Es folgte ein extrem milder Frühling - der siebentwärmste seit 1767. Während März und April über dem langjährigen Schnitt lagen, blieb der Mai im Mittel kühler. Dafür ging die Trockenheit vielerorts mit Anfang Mai zu Ende. Dafür startete am 29. April die Hagelsaison mit einem entsprechenden Unwetter über dem Burgenland, wobei die bis dato schwersten Hagelunwetter am 23. Juni in Kärnten und in der Steiermark niedergingen. Erfahrungsgemäß kann es bis Ende September hageln.

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Im N Glatteisgefahr, im W &S Sonne-Wolken -4/+4°

Von Salzburg ostwärts startet der Tag noch mit vielen dichten Wolken. Vom Mühlviertel bis ins Wiener Becken kann es am Vormittag und frühen Nachmittag noch gelegentlich leicht regnen. Nach wie vor ist auf den überfrorenen Fahrbahnen mit Glätte zu rechnen. Spätestens am Nachmittag lässt der Niederschlag aber ganz nach. Von Westen lockert außerdem die Wolkendecke allmählich auf. Überall sonst gibt es hingegen den ganzen Tag ein Wechselspiel aus dichten Wolken und sonnigen Abschnitten. Öfters zeigt sich die Sonne im Westen. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Nordosten teilweise auch lebhaft aus Südost bis West. Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost 8 bis 2 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Mittwoch bilden sich vor allem im nördlichen und östlichen Flachland nach und nach dichte Nebel oder Hochnebelfelder. Weiter im Süden und Westen bleibt es meist aufgelockert, aber auch hier sind lokal Frühnebelfelder möglich. Der Wind weht nur schwach aus Süd bis West. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 9 und plus 1 Grad.
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