29. Februar 2016 | 11:31 Uhr

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Saison-Prognosen

Was bringt uns der Frühling?

So sieht der aktuelle Wetter-Trend für die kommenden Monate aus.

Am 1. März beginnt der meteorologische Frühling. Die Wetterexperten rechnen die Jahreszeiten wegen der statistischen Vergleichbarkeit von Klimadaten in vollen Monaten, deshalb endet der Winter für sie schon mit Ende Februar.

Der astronomische bzw. kalendarische Frühling beginnt erst, wenn Tag und Nacht gleich lang sind und die Sonne senkrecht über dem Äquator steht. Heuer ist es am 20. März um 5.30 Uhr MEZ soweit.

Wetterdienste uneins
Was bringt uns der meteorologische Frühling? Die aktuellen Langfristprognosen der großen Wetterdienste zeigten bisher ein einheitliches Bild und gingen unisono von einem deutlich zu warmen März und April aus. Nun ruderte der US-Wetterdienst NOAA jedoch deutlich zurück.

Während die österreichische Zentralanstalt für Meteorologie (ZAMG) und der deutsche Wetterdienst (DWD) nach wie vor mit einem warmen Frühling rechnen, hält die NOAA in ihrer neuesten Saisonprognose dagegen: Die US-Klimaforscher sagen nun durchschnittliche Temperaturen voraus - das würde ein Monatsmittel zwischen 4,8°C (Klagenfurt) und 6,4°C (Wien, Innsbruck) bedeuten.

NOAA-Temperaturprognose für März
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Die Grafik zeigt die errechneten Abweichungen vom langjährigen Schnitt in Grad Celsius

NOAA-Niederschlagsprognose für März
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Die Grafik zeigt die errechneten Abweichungen vom langjährigen Schnitt in mm/Tag

Auch im April zeichnet sich laut den US-Experten kein Wärmerekord ab, in der Prognose liegen die Temperaturen genau im Schnitt - das würde ein Monatsmittel zwischen 9,6°C (Klagenfurt) und 11,3°C (Wien) bedeuten.

NOAA-Temperaturprognose für April
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Die Grafik zeigt die errechneten Abweichungen vom langjährigen Schnitt in Grad Celsius

NOAA-Niederschlagsprognose für April
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Die Grafik zeigt die errechneten Abweichungen vom langjährigen Schnitt in mm/Tag

Mit diesen Langfrist-Wettertrends lässt sich nur abschätzen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Monat bzw. ein Quartal kälter oder wärmer als im langjährigen Durchschnitt ist. Eine genaue Wetter-Prognose für einen derart langen Zeitraum ist nicht möglich.

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Im W mehr Wolken und etwas Regen, im O mehr Sonne. 5/17°

Eine nur langsam ziehende Störungszone bringt im Westen und Südwesten dichte Wolken sowie nachmittags auch etwas Regen. In Vorarlberg sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend auf rund 500 bis 800m Seehöhe ab, sonst liegt sie meist noch zwischen 1200 und 1500m Seehöhe. Überall sonst überwiegt noch der Sonnenschein, auch wenn einige hohe Wolkenfelder durchziehen und am Nachmittag Quellwolken entstehen. Der Wind bläst in Föhnstrichen entlang des Alpenhauptkammes sowie auch im Osten lebhaft bis kräftig aus Süd, sonst meist nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Südwesten 8 bis 13 Grad, sonst 14 bis knapp 20 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten.
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