21. September 2015 | 11:05 Uhr

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Tag-Nacht-Gleiche

Warum der Herbst genau um 10.21 Uhr beginnt

Am Mittwoch beginnt der Herbst genau um 10.21 Uhr.

Nach dem meteorologischen Herbstbeginn am 1. September beginnt am Mittwoch um 10.21 Uhr auch der kalendarische Herbst. In jedem Jahr geschieht das um etwa sechs Stunden später, weil der Weg der Erde um die Sonne 365 Tage plus 5 Stunden und 29 Minuten beträgt. Alle vier Jahre wird daher ein Schalttag - der 29. Februar eingebaut. Das nächste Schaltjahr ist 2016.

Tag und Nacht sind gleich lang
Die dritte Jahreszeit startet jedes Jahr mit der Tag- und Nachtgleiche, auch Äquinoktium genannt. Bei diesem Schauspiel steht die Sonne genau über dem Äquator. Auf den beiden Erdpolen beginnen damit Polarnacht und Polartag. Am Südpol ist die Sonne bis zum Frühlingsbeginn auf der Nordhalbkugel durchgehend zu sehen, während der Nordpol nun im Dunkeln liegt.

In unseren Breitengraden sind Tag und Nacht am Äquinoktium gleich lang, dann knabbert die Nacht auf der nördlichen Halbkugel täglich ein Stückchen Tageslicht weg. Diese Periode dauert bis zum Anfang des Winters, der Wintersonnenwende am 22. Dezember, wenn sich die Sonne in Richtung nördlicher Hemisphäre in Bewegung setzt und damit die Tage wieder länger werden lässt.

Früher kannte man keinen Herbst
Hergeleitet vom griechischen "karpos", was übersetzt so viel bedeutet wie "die Zeit, in der die Früchte reif sind", konnte sich die Bezeichnung Herbst in unseren Breitengraden erst recht spät durchsetzten. Ursprünglich kannte man zumeist nur eine Zweiteilung des Jahres in eine fruchtbare und eine unfruchtbare Zeit, in Sommer und Winter. Schließlich konnte der Herbst als dritte Jahreszeit einen festen Platz im Lauf des bäuerlichen Wirtschaftsjahres einnehmen und seinen Einzug ins Brauchtum halten, wobei er sich als Zeit der Fülle und der Feste präsentierte.

Winterzeit beginnt am 25. Oktober
Langschläfer müssen - Herbst hin oder her - noch etwas warten. Ihre Stunde schlägt erst am 25. Oktober, wenn wir die Uhr um eine Stunde zurückstellen und damit zusätzliche 60 Minuten Schlaf "geschenkt bekommen".

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Sonne-Wolken, im O vermehrt Schauer. 0/14°

Ein paar Nebelfelder können sich noch länger halten, insbesondere im Innviertel und im westlichen Donauraum. Spätestens am Nachmittag ist es aber im Westen verbreitet sonnig, allerdings macht sich auch Saharastaub in der Luft durch eine leichte Eintrübung bemerkbar. Ansonsten gibt es zeitweise einige Quellwolken, dazu können ein paar Regenschauer niedergehen, die meisten gibt es voraussichtlich im Südosten. Hier sind sogar örtliche, kurze Gewitter nicht auszuschließen. Der Wind weht schwach bis mäßig und kommt aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 12 bis 17 Grad. Heute Nacht: Nach Abzug des schwachen Höhentiefs Richtung Südosten fallen die Restwolken wieder zusammen und es klar häufig auf. In den Morgenstunden kann sich in Tälern und Becken lokal und in Oberösterreich gebietsweise Nebel ausbreiten. Allgemein weht nur schwacher Wind. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen minus 4 und plus 5 Grad.
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