04. November 2018 | 15:48 Uhr

In Unwetter-Gebiet

Video zeigt: Heeres-Hubschrauber flickt Damm

Spektakuläre Aufnahmen zeigen den schwierigen Bundesheer-Einsatz im Unwetter-Gebiet.

Kärnten. Die Aufräumarbeiten nach der Unwetterkatastrophe in Kärnten sind auch am Sonntag vorangeschritten. Der provisorisch eingerichtete Damm oberhalb von Rattendorf wurde geschlossen, die Gail im Bezirk Hermagor fließt somit wieder in ihrem ursprünglichen Flussbett. „Unser Experiment ist gelungen. Ich habe fast Glücksgefühle“, sagte Bezirkshauptmann Heinz Pansi am Sonntag.

Bundesheer Helis flogen Material zum Abdichten des Dammbruchs an derGail im Lesachtal.

Blackhawk-Hubschrauber fliegen derzeit in Kärnten

Wie das Bundesheer mitteilte, haben in den vergangenen Tagen Blackhawk-Hubschrauber etwa 80 Panzerigel und 220 mit Schotter gefüllte „Big Bags“ an die Schadstelle geflogen und in Präzisionsarbeit eingesetzt. Weiters wurde an den Straßen gearbeitet. Die Zufahrten ins Lesachtal sind aber noch nicht fertig und bleiben bis auf weiteres für den allgemeinen Verkehr gesperrt. Ein Stück der Plöckenpass-Straße sollte ab heute freigegeben werden können, sagte Pansi. Die Straße bis zur Passhöhe bleibt aber weiterhin zu.

Häuser und Höfe haben endlich wieder Strom

Auch in Sachen Stromversorgung gab es Erweiterungen. „Nach und nach werden Höfe dazugeschalten“, erklärte der Bezirkshauptmann. Die Arbeiten seien in vollem Gange, noch sei das Wetter trocken. Einen genaueren Überblick über die Situation wird es voraussichtlich heute geben, den bereits um 8.30 Uhr trifft sich der Krisenstab des Landes.

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Regenschauer, dann Sonne, windig. 7/13°

In den Südstaulagen stauen sich dichte Wolken und es regnet zeitweise, sonst regnet es vorerst nur örtlich und zeitweise scheint vor allem im Osten und in leicht föhnigen Tälern die Sonne. Am kräftigsten regnet es in Osttirol und Oberkärnten. Im Tagesverlauf breiten sich dichtere Wolken und Niederschläge nord- und ostwärts aus, im Nordosten kann es aber gebietsweise noch bis zum Abend trocken bleiben. Stellenweise eingelagerte Gewitter sind an der Alpensüdseite nicht ganz auszuschließen. Der Wind weht mäßig, im Osten und im Bergland häufig auch lebhaft aus Ost bis Süd. Im Westen dreht der Wind bereits auf westliche Richtungen. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Süden nur noch 10 bis 15 Grad, sonst noch einmal 16 bis 22 Grad mit den höchsten Temperaturen ganz im Osten. Heute Nacht: Unter Störungseinfluss verlaufen der Abend und die Nacht trüb und regnerisch. Die Schneefallgrenze sinkt im Laufe der Nacht von Westen her auf 1700m bis 1200m Seehöhe. Es kommt vielfach mäßiger bis lebhafter Wind aus West bis Nordwest auf. Nur im Süden ist der Wind meist nur schwach bis mäßig. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 3 und 11 Grad.
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