01. Juli 2022 | 06:08 Uhr

Zirl.jpg © zeitungsfoto.at

Schwere Schäden

Unwetter in Tirol: Hangrutsch auf Bundesstraße

Unwetter zogen in Tirol eine Spur der Verwüstung. 

Teils heftige lokale Gewitter mit Starkregen haben Donnerstagabend in Tirol zu etlichen Feuerwehreinsätzen geführt. Insgesamt gingen von 18.00 Uhr bis 23.00 Uhr 68 Alarmierungen ein, teilte die Leitstelle Tirol der APA mit. Zu großflächigeren, schweren Überflutungen kam es aber nicht. Auf die Tiroler Straße (B171) in Zirl (Bezirk Innsbruck-Land) ging ein Hangrutsch nieder, die Straße wurde auf Höhe des Umspannwerks verlegt und musste vorübergehend gesperrt werden.
 

Leithen.jpg © Zeitungsfoto.at

Verletzt wurde niemand. Ebenfalls wegen eines Hangrutsches gesperrt wurde die Kössener Straße (B 176) im Unterland. Im Inntal und im Großraum Innsbruck kam es vereinzelt auch zu Hagelschauern und Sturmböen. Lokal drang Wasser in Keller und Unterführungen, Bäume stürzten auf Straßen und mussten entfernt werden. 

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Wechselnd bewölkt, regnerisch, 4/10°

Von ein paar Auflockerungen vor allem anfangs im Süden abgesehen überwiegen die Wolken und von Westen und Nordwesten gibt es zeitweise Regen. Die Schneefallgrenze liegt meist zwischen 800 und 1400m. Am Nachmittag gibt es auch vorübergehend regional Auflockerungen, aber auch weitere Schauer besonders an der Alpennordseite, aber auch im Südosten. Der Wind weht alpennordseitig mäßig bis lebhaft aus West, im Süden bleibt es windschwach. Tageshöchsttemperaturen 7 bis 14 Grad.
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