23. Juni 2023 | 09:44 Uhr

Hier drohen heute heftige Gewitter

Unwetter im Anmarsch: Warnung vor Riesen-Hagel

Im Westen und Nordwesten Österreichs geht der Kaltfrontdurchzug mit Regen und Regenschauern einher, die örtlich noch gewittrig sein können.

Nach Osten hin wird es windig, stellenweise kurzzeitig auch stürmisch, mit tagsüber eher nur noch geringer Niederschlagsneigung und einigen sonnigen Auflockerungen. Vor allem im Süden des Landes bleibt es aber noch schwül und es können nach sonnigen Phasen mitunter kräftige Gewitter mit lokalem Unwetterpotential entstehen. Der Wind weht in höheren Lagen und in Ober- und Niederösterreich sowie im nördlichen Burgenland oft kräftig aus West bis Nord, im Süden bleibt der Wind fernab von Gewittern schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Norden nur 22 bis 28 Grad, im Südosten noch einmal bis über 30 Grad.

Warnung vor Riesen-Hagel

Die Wetter-Seite "Skywarn Austria" warnt in den entsprechenden Gewitter-Gebieten vor möglichen Starkregen, Sturmböen und bis zu 5 cm großen Hagel. "Vor allem in den nördlicheren Regionen (gelber und oranger Warnbereich) ist die Überflutungsgefahr durch ergiebigen Starkregen erhöht. Im Süden und Südosten (v.a. im roten Warnbereich) sind hingegen Sturm und Hagel die Hauptgefahren", so "Skywarn Austria". 

Unwetterartige Gewitter drohen

Eine Kaltfront beendet am Freitag die erste Hitzewelle – die Umstellung geht mit teils unwetterartigen Gewittern einher, berichtet der Wetterdienst GeoSphere Austria. In den orangen Warngebieten kann es vorübergehend Sturmböen, größeren Hagel und Starkregen geben. Die Gewitter-Warnung ist vorerst von 12-21 Uhr aufrecht.

gewitter.jpg © GeoSphere Austria

Mögliche Auswirkungen

GeoSphere Austria warnt vor diesen möglichen Gewitter-Auswirkungen in den orangen Warngebieten:

  • Blitzschlag kann Gebäude oder Bäume in Brand stecken.
  • Aufgrund von Sturmböen können Gegenstände herumgewirbelt werden, große Äste abbrechen und Bäume entwurzelt werden.
  • Umgestürzte Bäume oder Blitzschläge können Stromausfälle verursachen.
  • Dachziegel können herunterfallen oder Vordächer beschädigt werden.
  • Im Straßen-, Schienen- und Flugverkehr ist mit Behinderungen zu rechnen.
  • Stark erhöhte Unfallgefahr im Straßenverkehr durch Seitenwind, Aquaplaning und schlechte Sicht
  • Straßen können aufgrund von Muren, umgestürzten Bäumen oder Unterspülungen unpassierbar sein.
  • Unterführungen können überflutet sein.
  • Bäche können über die Ufer treten oder Keller und Garagen überflutet werden.
  • Hagelschlag kann Obstkulturen, Glashäuser oder Fahrzeuge beschädigen. 

Die Prognose für heute Nacht

Nach Abzug der letzten Schauer- und Gewitterwolken nach Südosten ist es in der Nacht auf Samstag vielerorts aufgelockert bewölkt. Alpennordseitig sowie im Norden und teils auch im Nordosten treffen aber nochmals kompakte Wolken mit etwas Regen oder auch leichten Regenschauern ein. Im Donauraum, im östlichen Flachland sowie im Bergland bläst der West-Nordwestwind oft noch lebhaft, sonst lässt er weitgehend nach. Die Temperaturen gehen auf etwa 19 bis 11 Grad zurück.

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Schaueranfällig, im O und S etwas Sonne, 1/7°

Im Einfluss einer Störung dominieren bis zum Abend insgesamt dichte Wolken. Die Sonne zeigt sich maximal zwischendurch. Von Nordwesten breiten sich außerdem mehr und mehr Regen- oder Schneeschauer aus. Vom Arlberg bis ins Mostviertel regnet oder schneit es zum Teil auch intensiv, am meisten aber im Westen. In den Niederungen ziehen hingegen nur einzelne Schauer durch. Weitgehend trocken bleibt es lediglich im Süden Österreichs. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen 300 und 800m Seehöhe. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Nordwest. Vor allem im Bergland lebt der Wind aber immer wieder auch kräftig auf. Die Nachmittagstemperaturen 5 bis 13 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Dienstag bleibt es unbeständig und vor allem an der Alpennordseite schneit es von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich immer wieder. Bis zum Morgen intensiviert sich außerdem bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und rund 700m Seehöhe im Osten der Niederschlag. Überall sonst bleibt es weitgehend niederschlagsfrei, zeitweise lockern die Wolken sogar vorübergehend auf. Der Wind weht in den Niederungen oft schwach bis mäßig, in höheren Lagen dauert der lebhafte Nordwestwind aber an. Die Tiefsttemperaturen minus 4 bis plus 5 Grad.
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