27. Oktober 2018 | 17:24 Uhr

marmorkrebs.jpeg © APA/AFP, Odd Andersen

In Salzburger Teich

Umweltschützer schlagen Alarm: Marmorkrebs in heimischen Gewässern

Ernsthafte Gefährdung für heimische Scheren-Tiere.

Erstmals in Österreich ist der sogenannte Marmorkrebs in einem Fischerei-Teich der Stadt Salzburg nachgewiesen worden. Dieser an und für sich aus Amerika stammende Wasserbewohner gilt als Allesfresser, der in kurzer Zeit viele Nachkommen haben kann. Zudem gelten die Tiere als Überträger der Krebspest, die heimische Arten tötet, berichtet der ORF Salzburg am Samstag.

Die Tiere dürften aus Aquarien stammen und von Besitzern ausgesetzt worden sein. Eine ersten Bedrohung sehen Experten einerseits dadurch, das sich die Tiere mittels "Jungfernzeugung" in kurzer Zeit rasch vermehren können. Es braucht bei dieser Art also keine männlichen Tiere, damit Eier gelegt werden und männliche Tiere daraus schlüpfen können. Andererseits übertragen die Exoten die sogenannte Krebs-Pest, die heimische Krebs-Arten befällt und tötet. Zudem gelten diese Scheren-Tiere als direkter Konkurrent um Nahrung und Lebensraum. Marmorkrebse können auch auf Luftatmung umstellen und über Land wandern, um andere Gewässer zu besiedeln.

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W und N schaueranfällig, sonst sonniger, 8/16°

Im Westen und Norden überwiegen meist die Wolken und hier regnet es zumindest zeitweise ein wenig, nachmittags dann auch häufiger. Erst abends lockert es in Vorarlberg wieder vermehrt auf. Weiter im Osten gibt es höchstens einzelne Regentropfen, aber nur zwischendurch etwas Sonne, ehe es hier zum Abend hin auch zu regnen beginnt. Generell wetterbegünstigt ist der Südosten, hier scheint öfter die Sonne. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West. Nachmittagstemperaturen 13 bis 20 Grad. Heute Nacht: Am Abend und in der ersten Nachthälfte zieht die Störungszone über den Osten und Südosten ab und bringt zunächst noch recht verbreitet etwas Regen. Von Westen her lockert es aber immer öfter auf. Im Bergland der Alpennordseite halten sich Restwolken hingegen recht hartnäckig und hier ziehen auch später noch Schauer durch. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1500 bis 1800m Seehöhe. Der Wind frischt im Osten teils mäßig, in exponierten Lagen auch lebhaft auf, sonst ist es eher windschwach. Tiefsttemperaturen 3 bis 11 Grad.
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