13. August 2015 | 10:06 Uhr

stra183.jpg © FF Strasshof

Hitze

Trockenheit setzt Bäumen zu

Osten besonders betroffen - Abwehrfähigkeit gegenüber Insekten reduziert.

Die Hitze und die anhaltende Trockenheit setzen den Bäumen in Ostösterreich und Oberösterreich zu. "Schädigungen zeichnen sich ab", sagte Gernot Hoch vom Bundesforschungszentrum für Wald (BFW).

Als direkte Auswirkungen nannte Hoch Verfärbungen und Laubfall als Reaktion auf den Wassermangel. Dazu kämen Schädigungen im Wurzelbereich. "Die Braunfärbung von Bäumen kann man im Stadtbereich sehen. Sie ist heuer viel stärker als in den vergangenen Jahren. Die Situation ist dramatisch", sagte der Leiter des Instituts für Waldschutz im BFW.

Darüber hinaus sei die Abwehrfähigkeit der Bäume gegenüber rindenbrütenden Insekten wie Borkenkäfern reduziert, erklärte Hoch. Die hohen Temperaturen begünstigen die Entwicklung von Insekten. Der Buchdrucker, eine Borkenkäferart, der als Hauptschädling der Fichte gilt, bringe unter diesen Bedingungen gleich mehrere Generationen im Jahr hervor, "der Befallsdruck wird höher", sagte der Fachmann. Die Schädlinge bohren sich unter die Rinde und deponieren dort ihre Larven. Dadurch wird der Saftstrom unterbrochen, was zum Absterben des Baums führt.

Besonders betroffen seien Regionen in Ostösterreich und Oberösterreich, sagte Hoch. Um die Ausbreitung solcher Schädlinge zu vermeiden, sollten befallene Bäume entfernt werden, ehe sich die Brut fertig entwickelt hat, sagte Hoch.
 

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Unbeständig, im S und SO trocken 3/12°

Mit dem Durchzug einer Warmfront tagsüber und abends dann der nächsten Kaltfront regnet es in den meisten Regionen Österreichs recht häufig, am meisten im Westen und an der Alpennordseite. Im Osten beginnt es erst nachmittags zu regnen, generell eher trocken bleibt es im Süden und Südosten. Die Schneefallgrenze steigt rasch über 2000m Seehöhe an und sinkt ab den Abendstunden wieder deutlich ab. Der Wind weht tagsüber schwach bis mäßig, nur in exponierten Lagen lebhaft aus Südost bis Südwest, mit der Kaltfront kommt aber lebhafter bis kräftiger Westwind im nördlichen Alpenvorland und im Osten auf. Frühtemperaturen minus 4 bis plus 6 Grad, Tageshöchsttemperaturen 8 bis 16 Grad, mit den höheren Werten im Westen.
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