19. Juli 2022 | 07:29 Uhr

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Geringere Wasserführung

Trockenheit lässt Stromproduktion in Verbund-Laufkraftwerken sinken

''Die Stromerzeugung in den Laufkraftwerken ist aufgrund der geringeren Wasserführung derzeit unterdurchschnittlich, liegt aber innerhalb der langjährigen Schwankungsbreite'', heißt es vom Verbund.

Wien. Die trockenheitsbedingten niedrigen Pegelstände der heimischen Flüsse lassen derzeit die Stromproduktion in den Verbund-Wasserkraftwerken sinken. "Die Stromerzeugung in den Laufkraftwerken ist aufgrund der geringeren Wasserführung derzeit unterdurchschnittlich, liegt aber innerhalb der langjährigen Schwankungsbreite", hieß es vom Verbund auf APA-Anfrage. Genauere Angaben machte das Unternehmen nicht.

Der börsennotierte Energieversorger wies aber darauf hin, dass ein niedrigerer Wasserstand in Laufkraftwerken nicht im selben Ausmaß die Stromerzeugung verringert. Die Energieausbeute sei nicht nur von der Wassermenge, sondern auch von der Fallhöhe beim jeweiligen Kraftwerk abhängig. Aufgrund von geringer Wasserführung sinke der Wasserstand auch unterhalb eines Kraftwerks - das bedeute mehr Höhenunterschied zwischen Ober- und Unterwasser und somit mehr Fallhöhe. "Wetterbedingte Erzeugungsschwankungen gehören bei der Stromerzeugung aus Wasserkraft zum üblichen Geschäft", so der Verbund.

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