01. März 2017 | 12:02 Uhr

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Vorschau

Tief "Wilfried" bringt nächsten Neuschnee

Es bleibt turbulent, denn das nächste Tiefdruckgebiet streift den Alpenraum.

Nur eine kurze Verschnaufpause gönnt uns das Wetter zum Start des meteorologischen Frühlings am 1. März. Nach teilweise großen Neuschneemengen (bis zu 50 Zentimeter in 12 Stunden ), die Tief "Volkmar" in der vergangenen Nacht in den Bergen abgeladen hat, kann sich am Mittwochnachmittag verbreitet die Sonne zeigen. Im Osten bleibt der Westwind lebhaft und wird im Donauraum und am Ostalpenrand auch für Sturmböen sorgen. Bis zum Abend gilt eine Unwetter-Warnung .

"Wilfried" rauscht an
In der Nacht rauscht von Westen her schon das nächste Tief mit Regen und Schnee an - diesmal nennt es sich "Wilfried". Die Neuschneemengen werden im Bereich von 5 bis 20 Zentimeter liegen. Diesmal wird Kärnten leer ausgehen, Schnee fällt nur nördlich und entlang des Alpenhauptkamms.

Donnerstag
"Wilfried" bringt bis Donnerstagvormittag viele Wolken und zeitweise Regen, oberhalb von 1.000 Meter Schnee. Bereits ab Mittag lockert es von Nordwesten her aber immer öfter auf, im Norden und an der Alpennordseite bleibt es aber schaueranfällig. Wetterbegünstigt ist der Süden, hier bleibt es trocken und verbreitet sonnig. Die Temperaturen stiegen auf 8 bis 14 Grad.

Wetterlage
Grund für den raschen Wechsel von Sonne, Regen, Schnee und Sturm ist die Großwetterlage in Europa - also, wie sich die großen Drucksysteme und Luftmassen zueinander verhalten und sich über dem Kontinent bewegen. Derzeit hat sich eine sogenannte "zyklonale Westlage" (abgekürzt: Wz) etabliert. "Zyklone" steht dabei einfach für Tiefdruckgebiet. Westlage meint, dass die Druckgebiete vom Atlantik in Richtung Osten ziehen. Charakteristisch an der "Wz" ist, dass sich die Witterung in Mitteleuropa unbeständig, reich an Niederschlag und Wind darstellt.

 

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