25. August 2021 | 06:06 Uhr

Kaltfront Regen Schnee.jpg © gettyimages

Kaltfront im Anmarsch

Tief Nick bringt Kälte und sogar Schnee

Ein Tief steuert von Norden auf uns zu – in manchen Bergregionen kann es oberhalb von 2.000m sogar schneien.

Tief Nickt zieht direkt von Norden nach Österreich und bringt Kaltluft und unbeständiges Wetter – und sogar Neuschnee im Gebirge ist möglich. So kann es bereits am Donnerstag in manchen Bergregionen weit oberhalb von 2.000m schneien. Am Dachstein, Tennengebirge, Hochkönig, Karwendel, Ötztaler Alpen, Großvenediger und Großglockner kann es wenige Zentimeter Neuschnee geben. Auch bei den Nachbarn in Bayern wird die Kaltluft für Schnee in den Bayrischen Alpen führen. Am Freitag wird es in Österreich bereits knapp oberhalb von 2.000m Schneeschauer geben.

So wird das Wetter am Mittwoch: Der Tag verläuft generell sehr sonnig. In der Früh kann es aber noch vereinzelt Nebel oder ein paar tiefe Wolkenfelder geben, besonders nördlich der Donau und inneralpin, die sich aber meist rasch auflösen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südwest bis Nord. Frühtemperaturen 7 bis 14 Grad, Tageshöchsttemperaturen 15 bis 24 Grad, am wärmsten ist es dabei in den südlichen Landesteilen.

Unbeständiges Wetter in den kommenden Tagen

Donnerstag: Von der Früh weg ziehen von Norden her dichte Wolkenfelder durch, letzte Auflockerungen gibt es noch in Vorarlberg und im Süden. Tagsüber breitet sich dann mehr und mehr Schauer aus, an der Alpennordseite regnet es am Nachmittag oft schon länger anhaltend und in der Nacht intensiviert sich der Regen weiter. Im Süden bleibt es noch großteils trocken und am Vormittag noch sonnig, am Nachmittag werden die Wolken immer dichter und zum Abend hin muss auch hier mit Regen gerechnet werden. Der Wind dreht mit der Kaltfront auf West bis Nordwest und frischt teils kräftig auf. Frühtemperaturen 9 bis 16 Grad, Tageshöchsttemperaturen 16 bis 25 Grad, mit den höchsten Werten wieder im Süden.

Freitag: Das Zentrum eines Tiefs bleibt Österreich weiterhin nahe und liegt knapp nördlich von uns, es bleibt damit unbeständig. Sonnige und bewölkte Phasen mit Regenschauern wechseln sich immer wieder ab. Die meisten Schauer gibt es in den nördlichen Landesteilen sowie am Alpennordrand, die trockenen Phasen überwiegen hingegen im östlichen Flachland sowie im Süden. Der Wind weht oft mäßig bis lebhaft aus Richtungen um West. Zwischen Kärnten und dem Südburgenland bleibt es eher windschwach. Frühtemperaturen 8 bis 15 Grad, Tageshöchsttemperaturen 15 bis 21 Grad.

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Vor allem in der Landesmitte und nördlich davon halten sich noch einige Restwolken und nach kurzen Auflockerungen entstehen auch Quellwolken. Dazu ziehen zunächst noch immer wieder Regenschauer durch. Am Nachmittag geht die Schauerneigung dann nach und nach zurück und langsam lösen sich auch die Wolken auf. Im Süden sowie in ganz im Westen ist es freundlicher und Schauer bleiben die Ausnahme. Die Sonne scheint hier außerdem am längsten. Es bläst an der Alpennordseite lebhafter bis kräftiger Westwind, ansonsten weht der Wind meist schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen 21 bis 27 Grad, mit den höchsten Werten im trockenen Süden und Westen.
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