27. Oktober 2014 | 09:56 Uhr

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Erdnähe

Super-Vollmond ist zu sehen

Der Mond ist der Erde noch immer sehr nahe: In der Nacht auf Mittwoch sehen wir einen Super-Vollmond.

Der Mond ist der Erde wieder einmal sehr nahe. In der Nacht auf Mittwoch sehen wir deshalb einen besonders groß wirkenden und hell scheinenden Vollmond.

Möglich wird das Schauspiel durch die Bahn des Mondes um die Erde. Der Erdtrabant umrundet die Erde nicht auf einer Kreisbahn, sondern auf einer Ellipse. Damit ist auch die Entfernung des Mond-Erde nicht konstant. An seinem erdfernsten Punkt beträgt die Entfernung rund 408.000 Kilometer, an seinem erdnächsten rund 360.000 Kilometer. Von der Erde aus gesehen erscheint die Mondscheibe dann etwa 14 Prozent größer und 20 Prozent heller.

Im Schnitt gibt es alle 29 Tage, 12 Stunden und 44 Minuten einen Vollmond und alle 27 Tage, 13 Stunden und 18 Minuten steht der Mond der Erde am nächsten.

Um 17.04 Uhr geht der Vollond in Wien (17.32 Uhr in Bregenz) in der Himmelsrichtung Ostnordost auf, Donnerstagfrüh um 7.23 Uhr (7.49 Uhr in Bregenz) verschwindet er wieder.

Wo und wann sehen Sie das Himmels-Spektakel am besten? Im Osten zahlt es sich aus, gleich zu Beginn einen Blick zu riskieren, denn im Lauf der Nacht breiten sich Nebel und Hochnebel in den Niederungen aus - auf den Bergen ist dagegen die Sicht frei. Auch im Westen sollte man rechtzeitig dran sein, denn im Lauf der Nacht ziehen von Südwesten her ausgedehnte Wolken auf.

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Überwiegend trüb und oft Regen. 3/9°

Immer wieder ziehen Wolkenfelder über das Land, dazwischen gibt es aber auch zeitweise sonnige Auflockerungen, vor allem nördlich des Alpenhauptkamms. Im Laufe des Nachmittags setzt im Westen mit Kaltfrontdurchzug schauerartiger Niederschlag ein, bei einer Schneefallgrenze um 1200m. Zudem lebt dort mit Störungsdurchzug kräftiger, teils stürmischer Westwind auf. Sonst weht der Wind meist schwach bis mäßig aus eher Ost bis Süd und erst in den Abend- und Nachtstunden breitet sich der lebhafte bis starke Westwind ostwärts aus. Tageshöchsttemperaturen zwischen 5 und 13 Grad. Heute Nacht: Die Nacht verläuft in vielen Landesteilen zunächst dicht bewölkt und vor allem nördlich des Alpenhauptkammes regnet oder schneit es gebietsweise bei einer Schneefallgrenze zwischen 900m und 1300m Seehöhe. In der zweiten Nachthälfte lockert die Wolkendecke zeitweise auf, vor allem im Süden und im Nordosten des Landes. Der Westwind weht nördlich des Alpenhauptkamms vielfach lebhaft, in exponierten Lagen auch stark, nur im Süden und Südosten bleibt es schwach windig. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 2 und plus 6 Grad.
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