14. November 2019 | 22:02 Uhr

Kötschach Kärnten Schnee © APA/EXPA/JOHANN GRODER

Bis zu 1 Meter Neuschnee

Sturmwarnung & ein Meter Neuschnee

In der Nacht auf Freitag werden erneut starke Schneefälle & orkanartige Böen erwartet. Viele Schulen bleiben deshalb geschlossen.

In Osttirol und entlang des Alpenhauptkamms sind für die Nacht auf Freitag neuerlich intensive Schneefälle prognostiziert. Dies könnte zu einem Anstieg der Lawinengefahr auf Stufe 4 der fünfteiligen Skala führen, betonte Rudi Mair, Leiter des Lawinenwarndienstes Tirol, am Donnerstag. Es wurden 50 bis 100 Zentimeter Neuschnee sowie extreme Windverfrachtungen erwartet.

 



Mair riet von Skitouren und Variantenfahrten abseits der gesicherten Pisten dringend ab. In niederen Lagen steige zudem die Gefahr von Gleitschneelawinen durch den feuchten Schnee.

Wetter | Bis zu zwei Meter Neuschnee im Anmarsch © APA/EXPA/JFK

"Die Bezirkseinsatzleitung hat alle nötigen Vorkehrungen für die neue Wetterprognose getroffen und ist in Alarmbereitschaft. So haben wir nun auch eine eigene Telefonnummer des Tourismusverbands in Osttirol für Gäste, die auf einem Verkehrsweg wetterbedingt hängenbleiben sollten und eine Unterkunft suchen", sagte Bezirkshauptfrau Olga Reisner. Die Rufnummer lautet 05/0212-212. Reisner appellierte zudem an alle Verkehrsteilnehmer, unbedingt nur mit entsprechender Winterausrüstung unterwegs zu sein und zur Vorsicht noch Schneeketten mitzunehmen.

Schulen bleiben vielerorts geschlossen

Die Gemeinden Ober- und Untertilliach sowie Kartitsch waren indes am Donnerstag auf dem Straßenweg wieder erreichbar. Aufgrund der Wettervorhersage werden Freitag vorsichtshalber die Schulen im Defereggen- und Villgratental sowie in Unter- und Obertilliach, Kartitsch, Anras, Heinfels, Prägraten und Abfaltersbach geschlossen bleiben. Einen reduzierten Unterricht wird es in den Schulen von Sillian und Matrei in Osttirol geben.
 

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Im W und N teils sonnig, sonst trüb, 0/7°

Im Norden, Osten und Süden liegen über den Niederungen oft ganztägig Nebel- und Hochnebelfelder. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben dort oft auch am Nachmittag nur gering. Im Bergland überwiegt hingegen anfangs sehr sonniges Wetter. Von Westen ziehen bereits am Vormittag kompakte Wolken einer Störungszone auf, die sich im Tagesverlauf nach und nach alpennordseitig ostwärts ausbreiten. Der Wind kommt aus Südost bis Südwest und weht am Alpennordrand sowie im Flachland des Ostens teilweise mäßig. Tageshöchsttemperaturen 3 bis 11 Grad, am wärmsten mit Föhneinfluss zwischen dem Bodensee und dem Mostviertel.
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