13. Mai 2018 | 10:47 Uhr

Graz Starkregen © Facebook/Berufsfeuerwehr und Sicherheit in Graz

Unwetter

Starkregen: Zahlreiche Einsätze in Graz

Pumparbeiten und Verteilen von Sandsäcken, zwei Brände wegen Blitzschlags in der Oststeiermark.

Die Grazer Feuerwehr ist am Samstag wegen des Starkregens am späteren Abend zu mehr als 20 Einsätzen gerufen worden. Es ging dabei vor allem um das Auspumpen der Keller, aber auch Sandsäcke wurden verteilt, um größere Wasserschäden zu verhindern. In der Oststeiermark ist es durch Blitzschlag zu zwei Bränden gekommen, verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand.
 
 
Wasserpumpen, Sandsäcke verteilen, Verklausungen entfernen - die Grazer Feuerwehr stand ab ungefähr 21.00 Uhr bis Mitternacht im Großeinsatz. Besonders betroffen war die Thalerstraße, da der Thalerbach teilweise über die Ufer getreten war. Starkes Hangwasser verunreinigte die Straße und die angrenzenden Grundstücke laut Feuerwehr zusätzlich. Zur Beseitigung der Verklausungen waren zwei Ladekräne im Einsatz. Insgesamt standen zehn Fahrzeuge mit 22 Personen der Grazer Feuerwehren sowie die Straßenmeisterei und die Polizei aufgrund der starken Regenfälle im Einsatz.
 

Blitze verursachten Brände

In Pöllau (Bezirk Hartberg-Fürstenfeld) schlug gegen 20.00 Uhr der Blitz in ein Einfamilienhaus ein. Elektrozuleitungen zu einer seit Jahren nicht mehr benutzten Sauna hinter einer Holzverkleidung begannen sofort zu brennen. Durch die starke Rauchentwicklung kam es zu einem Sachschaden in unbekannter Höhe.
 
Ein weiterer Blitz traf gegen 20.30 Uhr ein unbewohntes Haus in Flöcking (Bezirk Weiz). Das Gebäude war in einem desolaten Zustand und für den Abbruch vorgesehen, was die Löscharbeiten erschwerte. Verletzt wurde auch hier niemand.

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Im W mehr Wolken und etwas Regen, im O mehr Sonne. 5/17°

Eine nur langsam ziehende Störungszone bringt im Westen und Südwesten dichte Wolken sowie nachmittags auch etwas Regen. In Vorarlberg sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend auf rund 500 bis 800m Seehöhe ab, sonst liegt sie meist noch zwischen 1200 und 1500m Seehöhe. Überall sonst überwiegt noch der Sonnenschein, auch wenn einige hohe Wolkenfelder durchziehen und am Nachmittag Quellwolken entstehen. Der Wind bläst in Föhnstrichen entlang des Alpenhauptkammes sowie auch im Osten lebhaft bis kräftig aus Süd, sonst meist nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Südwesten 8 bis 13 Grad, sonst 14 bis knapp 20 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten. Heute Nacht: In der Nacht regnet und schneit es im Westen und Südwesten immer wieder. Die Schneefallgrenze sinkt an der Alpennordseite auf 500 bis 900m, im Süden bleibt sie bei rund 1200m Seehöhe. Nach Osten zu verläuft die Nacht eher nur gering bewölkt. Der teils noch mäßige bis lebhafte Südwind im Bergland und im Osten lässt deutlich nach. Tiefsttemperaturen minus 1 bis plus 5 Grad.
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