27. Oktober 2018 | 21:38 Uhr

Unwetter Überflutungen St. Paul © FF ST. Paul

Wetterwarnung

Starkregen: Angst vor Überschwemungen

Angst vor Überschwemmungen und Muren in Kärnten, im Osten bleibt es warm.

Prognose. Der Weltcup-Auftakt in Sölden (Tirol) war am Samstag das prominenteste Wetteropfer. Aufgrund des Schneefalls und der heftigen Winde musste der Start nach unten verlegt werden. Die Schneefallgrenze stürzte auch an den Nordalpen auf 1.000 Meter.

In Kärnten bereiteten sich die Menschen auf tagelangen Starkregen vor. Bis zu 250 Liter Niederschlag pro Quadratmeter fürchtet man bis Dienstag. So viel Regen wie sonst in eineinhalb Monaten.

Rekordregen im Süden, Frühling mit 21° im Osten

Gefahr. Am Sonntag ist Österreich zweigeteilt: Starkregen- und Unwetter-Alarm von Vorarlberg bis Kärnten, ein wenig Sonne und bis zu frühlingshaften 20 Grad im Rest des Landes. Wenn, dann regnet es nur kurz und leicht im Osten – so die Prognosen. Montag geht es ähnlich weiter: im Westen Hochwassergefahr aufgrund der anhaltenden Regenfälle, im Osten sogar bis zu 21 Grad!

Mittelmeer. Schuld an den Rekord-Regenmengen ist ein Tiefdruckgebiet, das sich über dem westlichen Mittelmeer formierte. Es bläst uns extrem feuchte, aber auch kalte Luft zu.

Erst am Mittwoch wandelt sich der Dauerregen im Westen in einzelne leichte Schauer. Die Temperaturen erreichen immer noch bis zu 18 Grad.

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Im O und S Nebel, im W Sonne und Wolken, -3/6°

Über den Niederungen im Norden, Osten und Süden liegen recht verbreitet Nebel- und Hochnebelfelder. Stellenweise nieselt es hier auch ein wenig und führt auf unterkühlten Böden zu Glätte. Abseits der Nebelzonen ziehen nur hohe Wolkenfelder über den Himmel. Am Nachmittag könnten sich die Nebelfelder mit der Zufuhr trockenerer Luftmassen ganz im Osten etwas lichten, sonst bleiben sie meist hartnäckig. Der Wind weht im Osten mäßig bis lebhaft aus Ost bis Südost. Nachmittagstemperaturen bei Nebel zwischen 0 und 2 Grad, bei Sonnenschein im Westen bis zu 10 Grad. Heute Nacht: In der Nacht können sich die Nebel- und Hochnebelfelder im Norden und Osten stellenweise lichten, breiten sich aber vor allem ganz im Osten zum Morgen hin wieder aus. Im Rheintal oder auch generell im Süden und Südosten bleibt es trüb. Abseits der Nebelzonen zeigt sich der Nachthimmel sternenklar. Der Wind weht im Norden und Osten mäßig bis lebhaft aus Ost bis Südost. Tiefsttemperaturen minus 8 bis 0 Grad.
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