17. Dezember 2017 | 19:08 Uhr

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Die Prognose

So stehen Chancen auf weiße Weihnachten

Hochsaison für Meteorologen: Die Hoffnung auf weiße Weihnachten lebt

30 Zentimeter Schnee in Wien zu Weihnachten – das war im Jahr 1969. Heuer bleibt es immerhin noch spannend. Laut Experten von wetter.at schneit es am Samstag, dem 23. Dezember, in ganz Österreich. Da kann einiges für den Heiligen Abend liegen bleiben. Am 24. selbst soll es dann im Westen weiter schneien.

Prognosen ändern sich noch
 täglich, Chancen noch intakt

Niederschlag. Auch Kathrin Götzfried von der ZAMG studierte die Wetterkarten für ÖSTERREICH. Was für weiße Weihnachten spricht: Es ist sehr wechselhaft (deswegen sind aber Prognosen noch sehr schwierig) und es ist sehr kalt. Dennoch: „Zu Weihnachten sehe ich noch keinen Niederschlag kommen, aber Prognosen können sich ändern, es gibt noch Chancen“, sagt sie. Eines ist aber fix: Auf den Bergen ist und bleibt es durchgehend weiß.

Schnee immer seltener

Im Vergleich der ZAMG-Messreihen der Jahre 1951-1982 mit 1983-2014 zeigt sich, dass weiße Weihnachten in den Landeshauptstädten immer seltener werden. Im Osten (Wien, St. Pölten, Eisenstadt) gab es in der ersten Messreihe noch jedes dritte Jahr eine geschlossene Schneedecke, in der zweiten Messreihe aber nur mehr jedes fünfte Jahr.

Immerhin jedes dritte Jahr ist der neuen Messreihe zufolge Schnee in Graz, Linz, Salzburg und Bregenz zu erwarten, etwas höher sind die Chancen in Klagenfurt. Am wahrscheinlichsten sind weiße Weihnachten in Innsbruck, wo es im Schnitt alle zwei Jahre Schnee gab.

Die Wahrscheinlichkeit für weiße Weihnachten im Detail:

  • Wien: 22 %
  • St. Pölten: 19 %
  • Eisenstadt: 19 %
  • Linz: 29 %
  • Graz: 32 %
  • Salzburg: 35 %
  • Klagenfurt: 39 %
  • Innsbruck: 48 %
  • Bregenz: 29 %

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Schaueranfällig, im O und S etwas Sonne, 1/7°

Während von Vorarlberg bis Salzburg und Oberösterreich sowie auch in Osttirol bereits am Vormittag dichte Wolken überwiegen, scheint weiter im Osten und Südosten anfangs noch die Sonne. Bald werden jedoch auch hier von Westen die Wolken dichter und entlang der Alpennordseite bis ins Wald- und Mostviertel sowie in der westlichen Steiermark setzen schließlich Regen und Schneefall ein. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 400 und 900m Seehöhe. Aber auch in den östlichen und südöstlichen Landesteilen können bis zum Abend einzelne Schauer nicht völlig ausgeschlossen werden. Etwas freundlicher ist es generell von Osttirol ostwärts. Der Wind kommt aus West bis Nord und weht vor allem nördlich des Alpenhauptkammes mäßig bis lebhaft, im Bergland auch stark. Von minus 4 bis plus 4 Grad in der Früh, tagsüber 4 bis 13 Grad.
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