02. März 2018 | 11:58 Uhr

schnee.jpg © TZ ÖSTERREICH / KERNMAYER

Wärme-Comeback

So kommen Plusgrade nach Österreich zurück

Die Sibirien-Peitsche wird in den kommenden Tagen endlich vertrieben.

Die Kältewelle ist vor allem im Westen langsam im Abflauen begriffen und soll am Wochenende in ganz Österreich zu Ende gehen. Am Freitag zeigten sich um 10.30 Uhr laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) teilweise eklatante Temperaturunterschiede zwischen West und Ost: Nicht ganz plus acht Grad in Gaschurn, jedoch minus zehn Grad in Kalwang.
 
 
Was die niedrigsten Frühtemperaturen betrifft, hatte diesmal die Steiermark die Nase vorn: Zeltweg und Seckau meldeten jeweils minus 15,9 Grad, gefolgt von Mariazell mit minus 15,8. In Laterns/Gapfohl in Vorarlberg waren es hingegen plus 3,5 Grad.
 
Im Laufe des Vormittags kletterten die Quecksilbersäulen im Westen bereits kräftig nach oben: in Gaschurn und Laterns/Gapfohl war es mit 7,5 Grad am wärmsten. Ebenfalls im Ländle liegt Schröcken mit plus 6,9 Grad, gefolgt vom Salzburger Kolm Saigurn mit sechs Grad plus. Zur selben Zeit hatte es am Semmering (Pass) frostige 11,6 Grad unter dem Nullpunkt.
 

Historische Kältewelle

Laut ZAMG gab es zuletzt vor 31 Jahren im Osten und Südosten Österreichs so spät im Winter eine derart lange Kältewelle. Eine Auswertung für den Zeitraum ab Mitte Februar zeigt: Auf der Hohen Warte in Wien ist der heutige Freitag der sechste Eistag (ganztägig unter 0 Grad) in Serie. 1987 gab es zu dieser Jahreszeit acht Eistage in Serie (ab 2. März). 2005 gab es eine Kältewelle mit hintereinander fünf Eistagen und 2011 mit drei Eistagen.
 
An der Wetterstation Graz-Universität war der Freitag ebenfalls der sechste Eistag in Serie. Auch 1987 gab es zu dieser Jahreszeit sechs Eistage in Serie (ab 3. März), im Jahr 1986 waren es hier neun Eistage in Serie.
 
Am kommenden Wochenende werden die Nächte zwar noch frostig sein, tagsüber sind jedoch am Samstag und Sonntag im Großteil Österreichs Temperaturen über dem Gefrierpunkt zu erwarten. In den leicht föhnigen Regionen an der Nordseite der Alpen, von Vorarlberg über Nordtirol und Salzburg bis zum Salzkammergut, liegen die Höchstwerte an beiden Tagen um die elf Grad. Am Sonntag sind in den föhnigen Regionen im Westen vereinzelt sogar bis zu 15 Grad möglich.

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Sonnig, im südlichen Bergland lokal gewittrig. 14/26°

Häufig scheint am Mittwoch die Sonne. Einzig im Süden halten sich Nebel und Restwolken noch hartnäckiger. Nach und nach bilden sich über dem Bergland Quellwolken und über den Alpengipfeln in Osttirol, in Kärnten und in der Steiermark, aber auch im südlichen Wiener Becken sind lokale Regenschauer und Gewitter zu erwarten. Im Flachland bleibt es hingegen überwiegend sonnig und trocken. Der Wind weht abseits von Gewittern nur schwach bis mäßig aus überwiegend westlichen Richtungen. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen 22 bis 30 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten. Heute Nacht: In der Nacht auf Donnerstag ziehen von Nordwesten her immer wieder ein paar dichtere Wolken durch, die meisten nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten. Die Wahrscheinlichkeit für Regen oder Regenschauer ist gering. Im Landessüden, teils auch im Westen ist es gering bewölkt, teils auch sternenklar. Es weht nur schwacher Wind aus Südwest bis Nordwest bei Tiefsttemperaturen zwischen 8 und 18 Grad.
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